Verfolgungsfahrt mit einem Rollerfahrer – Polizei stellt 23-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof

Lfd. Nr.: 0493

Zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Piaggio-Rollerfahrer kam es in der Nacht zu Samstag (20.6.) in der Dortmunder Nord- und Innenstadt. Die Polizei konnte den 23-jährigen Fahrzeugführer aus Dortmund stellen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand stellte eine Streifenwagenbesatzung gegen 3 Uhr den unbeleuchteten, schwarzen Roller ohne Kennzeichen fest. Der Fahrer bog von der Kurfürstenstraße in die Steinstraße ab.

Die Beamten gaben dem Fahrer mit dem Blaulicht und den Anhaltezeichen zu verstehen, dass dieser seine Fahrt stoppen soll. Der Rollerfahrer versuchte jedoch zu flüchten.

Seine Flucht ging durch die Linienstraße, entgegen der Fahrtrichtung und zu diesem Zeitpunkt nicht für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Weiter flüchtete er über die Münsterstraße, teilweise über Fußwege. Über mehrere Straßen endete die Flucht letztendlich am Dortmunder Hauptbahnhof.

Der Dortmunder fuhr durch die Verteilerebene und flüchtete zu Fuß in Richtung des Fußballmuseums. Dort konnte der Mann durch Beamte der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei gestellt werden.
Die Beamten fanden den Roller des Dortmunders auf der Rolltreppe und stellte diesen sicher.

Bei der Kontrolle des 23-Jährigen ergaben sich Hinweise darauf, dass dieser ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Alkohol den unversicherten Roller gefahren ist. Daher wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren gegen ihn ein.

Es kam bei der gesamten Verfolgungsfahrt glücklicherweise zu keiner Gefährdung von Unbeteiligten oder den eingesetzten Polizeibeamten.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Eving“: dortmund-lebt.de/tag/Eving

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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