Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki ist begeistert von der neuen Kita, die Platz für insgesamt 150 Kinder bietet, davon 30 U3-Plätze. „Das Gebäude ist ein tolles Beispiel dafür, wie wir heute die Ansprüche an eine moderne Pädagogik und die Anforderungen in Sachen Klimaschutz optimal vereinen können. Die Kinder spielen, toben und lernen hier in einer Umgebung, die gute Laune macht und die Kreativität fördert. Gleichzeitig ist die neue Kita dank ihrer Bauweise und der technischen Ausstattung ein Gewinn für die Umwelt“, so Arnulf Rybicki.
Aus diesen Gründen ist auch die Nachfrage groß: Alle 30 U3-Plätze sind schon belegt. Auch die 120 Ü3-Plätze sind sehr begehrt – hier gibt es aber noch ein paar freie Kapazitäten mit 35 bzw. 45 Wochenstunden. „Die Anmeldezahlen zeigen, dass wir mit unserem Angebot hier genau richtig liegen. Gemeinsam schaffen wir als Stadt moderne, hochwertige und kindgerechte Gebäude, um den Kindern bestmögliche Betreuung, Bildung und Verpflegung zu bieten“, sagt Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule Jugend und Familie.
Dem Team der Kita ist die Zusammenarbeit mit Menschen aus dem Sozialraum wichtig. Erste Kooperationen sind bereits gestartet: Dazu gehört auch der enge Austausch mit den umliegenden Grundschulen, darunter die Kerschensteiner Schule und die Weingarten-Grundschule. Der für Hörde zuständige Polizist hat das Team auch schon besucht. Er begleitet die Kinder auch beim Termin der Verkehrspuppenbühne. Ein Basketballtrainer wird wöchentlich eine Sportgruppe für die Vorschulkinder anbieten. Die Kitasozialarbeiterin wird künftig im zweiwöchigen Rhythmus beratend in der FABIDO-Kita am Steinkühlerweg sein.
Module wurden vor Ort in rund 2,5 Monaten zusammengesetzt
Das Gebäude besteht aus Holzsystemelementen, die im Werk vorgefertigt wurden. Teilweise waren sogar schon die Fenster eingebaut. Auf der Baustelle wurden die Module dann innerhalb von 2,5 Monaten zusammengesetzt. Inklusive Innenausbau hat das 13 Monate in Anspruch genommen.
Den Kindern und dem Kita-Team stehen 1.420 Quadratmeter Nutzfläche auf zwei Etagen zur Verfügung. Acht neue Gruppen finden Platz in dem Neubau, der auch optisch einiges her macht. Die Holzfassade wird an mehreren Stellen mit rankenden Pflanzen wie Wein und Kiwi begrünt – das sieht hübsch aus, dient aber auch dazu, das Gebäude im Sommer kühl zu halten.
Auch die Außenflächen können mithalten. Hier gibt es Wasserspielstellen und naturnahe Spielgeräte aus Holz. Die alten Bäume sorgen für Schatten an heißen Tagen.
Die Kita ist dank der Wärmepumpe und der Lüftungsanlage als Passivhaus anzusehen. Das Retentionsdach ist extensiv begrünt. So wird Regenwasser lokal gespeichert, was dem Mikroklima zugutekommt (Stichwort: Schwammstadt). Auf dem Dach gibt es außerdem eine nahezu vollflächige PV-Anlage. Die Kosten für das Projekt betragen rund 13 Mio. Euro.
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Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
