Dortmunds größter Anbieter frühkindlicher Bildung kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: Das Wirtschaftsjahr 2025 schließt FABIDO mit einem Jahresüberschuss von 7,93 Mio. Euro ab. Damit fällt das Jahresergebnis um rund 7,5 Mio. Euro besser aus als geplant. Gründe dafür: Im Geschäftsjahr 2024 hatte FABIDO Gelder für ungewisse Forderungen Dritter zurückgestellt, die im vergangenen Jahr aber nicht komplett benötigt wurden. Weil einige neue Kitas später an den Start gingen als vorgesehen, entstanden 2025 geringere Kosten als zunächst eingeplant. Die Verwaltung schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss an die Stadt Dortmund abzuführen.
Fördermittel für Sprachförderung, hohe Personalkosten
FABIDO deckt die finanziellen Aufwendungen im Wesentlichen über die Zuschüsse nach dem KiBiz und durch den städtischen Zuschuss (Trägeranteil) ab. Daneben erhält FABIDO insbesondere Fördermittel vom Landschaftsverband für integrative Erziehung, Zuschüsse für die Sprachförderung und investive Zuschüsse von der Stadt Dortmund. Insgesamt beliefen sich diese Umsatzerlöse im Wirtschaftsjahr 2025 auf rund 163 Mio. Euro. Die größte Aufwandsposition betraf die Personalaufwendungen in Höhe von rund 137 Mio. Euro.
FABIDO kann starke Zahlen für das Jahr 2025 liefern:
Der städtische Eigenbetrieb stellte rund 9.374 Betreuungsplätze zur Verfügung – darunter 7.997 Plätze in 101 Kitas und 988 Plätze in der Kindertagespflege, in 18 Großtagespflegestellen und 8 Kinderstuben. Mit Beginn des Schuljahres 2025/2026 stellte FABIDO außerdem 389 Plätze in der Schulkindbetreuung im gebundenen Ganztag an drei Grundschulen im Bezirk Innenstadt-Nord.
Zum 1. Oktober 2025 gingen zwei neue FABIDO-Kitas an den Start: Die zehngruppige Kita Burgweg (Innenstadt-Nord) hat insgesamt 200 Betreuungsplätzen für Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Schuleintritt. In Lütgendortmund eröffnete die viergruppige Kita Kleyer Weg mit 72 Betreuungsplätzen für Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Schuleintritt.
Blick nach vorne – Auszubildende gesucht
Um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, bildet FABIDO kontinuierlich Nachwuchs aus. FABIDO betreute im Jahr 2025 insgesamt 296 Auszubildende sowie 10 dual Studierende. FABIDO bot erneut 18 Jugendlichen im Bundesfreiwilligendienst die Gelegenheit, den Kita-Alltag kennenzulernen.
Über die Beschäftigungsprogramme „Startklar“ und „Kita-Einstieg“ waren im Jahr 2025 insgesamt 70 Plätze besetzt. Die beiden Programme unterstützen insbesondere zugewanderte und geflüchtete Menschen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt und eröffnen Perspektiven für eine Tätigkeit oder Ausbildung in der frühkindlichen Bildung. Sie verbinden praktische Arbeit in Kitas mit berufsbezogener Sprachförderung. Entwickelt wurden die Formate 2024 im Auftrag der Kommunalen Arbeitsmarktstrategie (KAS) von FABIDO gemeinsam mit der Volkshochschule Dortmund, dem Jobcenter Dortmund, der Bundesagentur für Arbeit, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie der Wirtschaftsförderung Dortmund. Aufgrund ihres Erfolgs werden sie dauerhaft fortgeführt.
Die Zahl der Betreuungsplätze soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden, weil auch die Nachfrage weiterhin hoch ist. Um dafür ausreichend Fachkräfte zu gewinnen, wird FABIDO weiterhin neue Konzepte der Aus- und Weiterbildung entwickeln.
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Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
