Orangefarbene Sitzbank macht aufmerksam auf Gewalt an Frauen – und weist auf Hilfsangebote hin

Weltweit erleben Frauen und Mädchen Gewalt – in Partnerschaften, innerhalb von Familien, im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz oder auch online. Diese Realität sichtbar zu machen und konkrete Hilfe aufzuzeigen, ist ein wichtiges Anliegen der Zonta. Die Sitzbank ist mit wichtigen Hilfs-Telefonnummern versehen und soll Betroffene sowie ihr Umfeld auf Unterstützungsangebote aufmerksam machen. Gleichzeitig setzt sie ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und für mehr Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum.

Diese Bank erinnert uns an ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt, obwohl es mitten unter uns geschieht: Gewalt gegen Frauen. Gewalt hat viele Gesichter. Sie beginnt nicht erst mit sichtbaren Verletzungen. Sie zeigt sich in Beleidigungen, Kontrolle, Einschüchterung, wirtschaftlicher Abhängigkeit, sexualisierter Gewalt und häuslicher Gewalt. Sie geschieht in Partnerschaften, in Familien, am Arbeitsplatz, auf der Straße – und leider viel zu oft hinter verschlossenen Türen.

Dass diese ZONTA-Bank gerade an einem Krankenhaus steht, ist von besonderer Bedeutung. Krankenhäuser sind Orte der Heilung, des Schutzes und der Hilfe. Hier kommen Menschen hin, wenn sie verletzt sind – körperlich und seelisch. Für viele Frauen ist der Weg ins Krankenhaus oft der erste Schritt aus einer Gewaltsituation. Doch jede verletzte Frau erzählt auch von einer Gesellschaft, die noch nicht genug schützt.

Die orangefarbene ZONTA-Bank – oft bewusst in Orange gestaltet, der internationalen Farbe gegen Gewalt an Frauen – soll nicht übersehen werden. Sie soll Fragen auslösen: Warum steht sie hier? Was bedeutet sie? Was kann ich tun? Schweigen schützt nicht die Opfer, sondern die Täter. Wegsehen verlängert Leid. Zuhören, ernst nehmen, helfen – das kann Leben verändern.

Die Zonta-Clubs weltweit setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, Frauenrechte zu stärken und Gewalt sichtbar zu machen. Diese Bank ist Teil dieses Engagements. Diese Bank soll ein Ort des Nachdenkens sein. Ein Ort der Erinnerung. Aber vor allem ein Ort des Handelns.

Mit dabei waren

  • als Vertreter des Krankenhauses: Sabrina Meder-Conrad (Pflegedienstleitung) sowie der ärztliche Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Dr. med. Ralf Kötter
  • aus der Bezirksvertretung: Bezirksbürgermeister Peter Spineux sowie der stellv. Bezirksbürgermeister Stefan Keller, SPD-Fraktionssprecher Eckhard Knaebe und der stellvertretende Fraktionssprecher der CDU, Karl-Martin Dittmann,
  • Vertreter der Interessengemeinschaft Kirchlinder Vereine e.V. Mario Gacek, Sven Weingärtner und Jacek Urbaniak,
  • der Zonta Club Dortmund, vertreten durch Claudia Austermann und Ulrike Thom sowie
  • die Leiterin der Bezirksverwaltungsstellen Huckarde, Simone Uhlmann.

Weitere Infos zum Stadtteil Huckarde finden Sie hier.

Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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