36-Jähriger nach Verfolgungsfahrt bis nach Castrop-Rauxel gestellt – kein Führerschein und Verdacht des Fahrens unter BtM-Einfluss

Lfd. Nr.: 0384

Nach einer waghalsigen Verfolgungsfahrt von der Rastenburger Straße in Dortmund Huckarde bis zu Anschlussstelle Castrop-Rauxel an der A42 fuhr sich ein 36-Jähriger in einem Acker fest und konnte anschließend durch die Polizei festgenommen werden.

Um 03:42 Uhr beabsichtigten Einsatzkräfte der Wache Huckarde einen Pkw anzuhalten. Der Fahrer beschleunigte jedoch sein Fahrzeug, missachtete mehrere rote Ampeln im Dortmunder Stadtgebiet und floh vor der Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit.

Im Bereich der Speicherstraße im Dortmunder Hafen kam es sogar zu einem leichten Zusammenstoß mit einem Streifenwagen. Die Beamten blieben glücklicher Weise unverletzt. Der Streifenwagen wurde nur geringfügig beschädigt.

Der Fahrer setzte seine Flucht über die A45 bis zur Anschlussstelle Castrop-Rauxel an der A42 fort. Dort fuhr er sich in einem Ackerfeld fest. Als er ausstieg, um zu Fuß weiter zu fliehen, wurde er durch Einsatzkräfte der Autobahnpolizei festgenommen.

Der 36-Jährige Fahrer, ohne festen Wohnsitz, war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Weil der Verdacht auf Fahren unter BtM-Einfluss bestand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er ins Polizeigewahrsam Dortmund gebracht. Sein Pkw wurde sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im Verkehr.

Andere Verkehrsteilnehmer wurden durch die Verfolgungsfahrt nicht gefährdet.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Weitere Informationen zum Stadtteil „Huckarde“: dortmund-lebt.de/tag/Huckarde

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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