Die Stadt möchte das Landesförderprogramm verlängern und damit Bildung und Teilhabe zu verbessern
„kinderstark – NRW schafft Chancen“ wurde 2020 von der Landesregierung ins Leben gerufen. Das Jugendamt und der Fachbereich Schule sorgen in Dortmund in enger Zusammenarbeit dafür, dass das Programm umgesetzt wird. Im Mittelpunkt des Programms stehen Bildung und Unterstützung von Kindern in ihren ersten zehn Lebensjahren.
Chancengleichheit für alle Kinder ist auch erklärtes Ziel der Stadt Dortmund: Sie sollen besser vor Armut geschützt werden und höhere Chancen auf einen Aufstieg durch Bildung haben. Für 2026 hat die Stadt bei „kinderstark – NRW schafft Chancen“ daher aus verschiedenen Handlungsfeldern Mittel beantragt, um diese Bereiche noch stärker auf die Bedürfnisse von Dortmunder Familien anzupassen:
Kommunale Vernetzung und Koordinierung stärken: Ziel ist es, die Zusammenarbeit vor Ort weiter zu stärken. Kinder und Jugendliche sollen kontinuierlich neue, leicht zugängliche Angebote bekommen. Außerdem sollen die verschiedenen Fachbereiche der Stadtverwaltung enger zusammenarbeiten, um Prävention besser zu organisieren.
Familiengrundschulzentren stärken: Sie sind Orte der Begegnung für Familien im Stadtteil. Durch enge Koordination und überregionale Vernetzung entwickeln sich die Familiengrundschulzentren kontinuierlich weiter. Ziel ist es, die Schulen stärker im Sozialraum zu verankern, um durch vielfältige Angebote, Kooperationen und Netzwerke Chancengleichheit, Teilhabe und Integration zu fördern.
Lotsendiensten in Geburts- und Kinderkliniken: Seit 2021 unterstützen Babylotsen Familien in den Dortmunder Geburtskliniken bei psychosozialen Belastungen. In diesem Jahr soll ihre wichtige Rolle als verbindendes Element im Hilfesystem weitergeführt, ausgebaut und dauerhaft gesichert werden. Verantwortlich dafür ist die Kinder- und Jugendhilfe.
Aufsuchende Angebote durch Kita-Sozialarbeit: Die aufsuchende Kita-Sozialarbeit ist ein präventives und niederschwelliges Angebot, das insbesondere Familien mit hohen sozialen Belastungen unterstützt. Ziel ist es, kurzfristig Hilfe zu leisten und durch enge Vernetzung im Sozialraum nachhaltige Unterstützung zu ermöglichen. Seit zwei Jahren steigt die Nachfrage. Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung des Konzeptes.
Damit alle für 2026 geplanten Projekte zur Koordinierung und Weiterentwicklung umgesetzt werden können, werden acht Stellen im Jugendamt (Projekteinsätze) entsprechend dem Förderzeitraum verlängert.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
