Neue Nachbarschaftsorte in der Nordstadt mitgestalten

Ideensammlung für Schleswiger Platz und die Grünflächen an der Leibnizstraße startet

Die neuen Nachbarschaftsorte sollen zu den Kindern, Jugendlichen und anderen Gruppen passen, die sie später auch wirklich nutzen. Daher sammelt die Stadterneuerung Hinweise direkt vor Ort: Jeweils einen Tag lang steht ein Infostand an den beiden Orten und nimmt vor allem die Anregungen der Menschen auf, die sich ohnehin dort aufhalten oder vorbeikommen. Natürlich sind auch gezielte Besucher*innen aus den Quartieren mit ihren Hinweisen willkommen. Und wer vor Ort nicht dabei sein kann, kann online Input geben.

Schleswiger Platz: mehr Aufenthaltsqualität

Am Schleswiger Platz – dem Dreieck aus Schleswiger Straße, Alsenstraße und Missundestraße – soll ein attraktiver Treffpunkt für die Nachbarschaft entstehen. Die Aufenthaltsqualität soll mit einer neuen Raumaufteilung steigen. Denkbar sind zudem etwa neues Pflaster, Bänke, Leuchten oder möglicherweise eine neue Verkehrsregelung. In die Planungen einbezogen ist auch der angrenzende Spielplatz an der Alsenstraße. Er soll zum noch geschützteren, besser ausgestatteten Raum für die Kleinsten werden. Das Spielangebot auf dem benachbarten Spielplatz an der Düppelstraße plant das Jugendamt ohnehin aktuell für ältere Kinder neu. Hier kümmert sich die Stadterneuerung ergänzend um die Randbereiche und vor allem um den sicheren Zugang über die Düppelstraße.

Am Dienstag, 19. Mai 2026, zwischen 11 und 17 Uhr sind alle Interessierten zum Infostand auf dem Schleswiger Platz eingeladen, um ihre Wünsche und Ideen einzubringen.

Leibnizstraße: ein Park für Spiel, Bewegung und Begegnung

An der Leibnizstraße verbindet die Stadterneuerung zwei bestehende Grün- und Spielflächen östlich und westlich der Straße zu einem zusammenhängenden Nachbarschaftspark. Ziel ist ein vielseitiger Ort für Spiel, Bewegung, Begegnung und Erholung. Die vorhandenen Bäume bleiben erhalten, auch künftig soll viel Grün die Flächen prägen. Die veraltete Ausstattung aber weicht neuen Stadtmöbeln sowie vielfältigen Sport-, Spiel- und Bewegungsangeboten. Auch der Michaelisplatz wird in die Gestaltung einbezogen und zu einem Teil des Parks. Als wichtiges Ziel sieht die Stadt auch hier: Die verschiedenen Nutzer*innen auf Platz und Spielplatz sollen den künftigen Park gut mit- und nebeneinander nutzen können.

Zu diesem Vorhaben steht am Mittwoch, 20. Mai 2026, zwischen 11 und 17 Uhr ein Infostand auf dem Michaelisplatz. Auch hier können alle Interessierten ihre Ideen einbringen.

Online noch bis 7. Juni mitgestalten

Wer an den Infoständen nicht dabei sein kann, hat noch bis Sonntag, 7. Juni 2026 die Möglichkeit, sich auf einer interaktiven Karte online zu beteiligen: unter dortmund.de/nachbarschaftsorte-nordstadt. Das mit der Planung beauftragte Büro bgmr wird den Input der Vor-Ort- und der Online-Beteiligung auswerten und die Ergebnisse in die weiteren Planungen einfließen lassen.

Hintergrund

Um den öffentlichen Raum attraktiver zu machen, möchte die Stadterneuerung in den kommenden Jahren verschiedene Plätze, Straßenräume und Spielplätze rund um Nordmarkt und Münsterstraße neu gestalten. Dies ist verankert im Integrierten Handlungskonzept Zentrale Nordstadt, das der Rat 2023 beschlossen hat. Den größten Handlungsbedarf sieht die Stadterneuerung bei Spielplätzen, die direkt an Plätze grenzen. Denn dort stehen die Bedürfnisse häufig im Konflikt miteinander. Deshalb geht es nun an die Gestaltung zweier solcher „Paare“. Ziel ist es, die Flächen in ihren wichtigen Funktionen unter anderem für Begegnung, Bewegung und Integration zu stärken.

Grundlage für die Planungen wird das neue Klima- und Freiraumkonzept für die Nordstadt. Die Stadterneuerung lässt es gerade unter dem Motto „Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!“ erarbeiten. Viele Menschen vor Ort sind daran beteiligt. Das Konzept schafft den Rahmen und Leitlinien für alle künftigen Veränderungen an Plätzen und Grün- und Spielflächen der Nordstadt.

Mehr unter dortmund.de/nachbarschaftsorte-nordstadt

Die Erneuerung der beiden Nachbarschaftsorte wird gefördert mit Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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