Lfd. Nr.: 0313
Betrugsfälle durch Schockanrufe bei älteren Menschen verunsichern die Gesellschaft und insbesondere Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige. Die Polizei gibt dazu Präventionshinweise.
Das Fachkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Dortmund möchte in diesem Zusammenhang auf eine besonders perfide Betrugsmasche am Telefon hinweisen. Sie betrifft vorwiegend ältere Menschen, welche sich nach dem schmerzlichen Verlust eines Angehörigen in der Trauerphase befinden.
Durch die Veröffentlichung von Vornamen, Familiennamen und Verwandtschaftsverhältnissen in Traueranzeigen gelangen auch Betrüger an die sensiblen Daten.
Die Täter nutzen diese Daten in Verbindung mit Einträgen in Telefonbüchern sowie aus dem Internet für sogenannte „Schockanrufe“ bei den Hinterbliebenen.
Mit der Legende einer angeblichen Tochter oder Enkelin sowie falscher Polizeibeamter oder Staatsanwälte melden sich die Täter bei den Hinterbliebenen, sprechen diese am Telefon mit den Namen aus der Traueranzeige an und täuschen einen Notfall vor.
Ziel dieser Anrufe ist es, die bereits psychisch belasteten Senioren zur Übergabe oder Überweisung einer hohen Kaution zur Abwendung einer Haft zu bewegen. Die persönliche Ansprache und Kenntnisse über die Verwandtschaftsverhältnisse aus der Traueranzeige ermöglichen es den Tätern das Vertrauen beim Opfer zu erlangen.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und rät:
Quelle: www.presseportal.de
