Wohnungsbrand in Brackel – Eine verletzte Person mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Gegen 8:55 Uhr rückte die Feuerwehr Dortmund zu einem gemeldeten Heimrauchmelder in einer Wohnung im Sprengelweg aus.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte zunächst nur das Piepen des Rauchmelders wahrgenommen werden. Durch eine Erkundung auf der Gebäuderückseite wurde Rauch in der Wohnung festgestellt.

Daraufhin wurde die Wohnungstür mit hydraulischem Gerät geöffnet und ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz und einem Strahlrohr zur Personensuche in die Wohnung. Parallel bereiteten sich weitere Trupps vor, um ebenfalls in die Wohnung zu gehen.

Der Brandherd konnte im Eingangsbereich der Erdgeschosswohnung ausfindig gemacht werden. Trotz der starken Rauchentwicklung konnte eine schwer verletzte Person im Wohnzimmer schnell gefunden werden. Die Einsatzkräfte trugen Sie aus der Wohnung, um Sie einer medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst zuzuführen.

Der Mann erlitt Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankhaus mit Überdruckkammer geflogen.

Nach der Personenrettung wurde eine zweite Abluftöffnung auf dem Balkon geschaffen, um den Rauch aus der Wohnung zu bekommen.

Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch für über zwei Stunden, da die Wohnung durch viel Mobiliar und Brandgut schwer zu begehen war und es viele verstecke Glutnester abzulöschen galt.

Wie es zu dem Brand kommen konnte ist unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt dies.

An dem Einsatz waren 45 Einsatzkräfte der Feuerwache 3 (Neuasseln), Feuerwachewache 6 (Scharnhorst), Feuerwache 1 (Mitte), der B-Dienst und des Rettungsdienstes mit Notarzt beteiligt.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Brackel“: dortmund-lebt.de/tag/Brackel

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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