Lkw-Fahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle und verunfallt im Stadtgebiet Wuppertal

Lfd. Nr.: 0110

Am 5. Januar flüchtete kurz nach Mitternacht ein Lkw-Fahrer vor einer Polizeikontrolle. Wenig später verunfallte er im Stadtgebiet von Radevormwald und flüchtete zu Fuß.

Gegen 00:20 Uhr beabsichtigte eine Streife der Autobahnpolizei, auf der A1 in Fahrtrichtung Köln einen Lkw (3,5 t) zu kontrollieren. Auf dem Fahrersitz erkannten die Beamten eine männliche Person. Sie gaben ihm das Signal, dem Streifenwagen zu folgen und an der nächsten Anschlussstelle von der Autobahn zu fahren. Doch der Fahrer dachte nicht daran und gab Gas.

Die Verfolgungsfahrt erstreckte sich bis zur der Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf. An dieser verließ der Lkw schließlich eigenständig die Autobahn. Mit bis zu 100 km/h fuhr er durch das Wuppertaler Stadtgebiet und anschließend über die B 229 in Richtung Lüdenscheid. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln und fuhr Schlangenlinien. Es kam zu keiner direkten Gefährdung Unbeteiligter.

Im Bereich der Ecke Rosenstraße/Mermbacher Straße bog er auf ein Firmengelände ab und kollidierte mit dem Pfosten eines Vordaches eines Stehcafés. Sofort sprang der dunkel gekleidete Mann aus dem Fahrzeug und flüchtete zu Fuß in Richtung des Cafés.

Einen möglichen Fluchtgrund fanden die Beamten bei der Durchsuchung des Lkws. Sie fanden mehrere leere Bierdosen. Auch ein angeforderter Diensthund führte nicht zur Ergreifung des Fahrers. Die Ermittlungen zum geflüchteten Fahrzeugführer dauern an.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Aplerbeck“: dortmund-lebt.de/tag/Aplerbeck

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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