Balkonbrände und einige kleine Feuer in der Silvesternacht – Feuerwehr und Rettungsdienst ziehen Bilanz

Zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr zählte die Einsatzleitstelle ca.40 silvesterbedingte Rettungsdiensteinsätze.
Darunter fielen Verletzungen durch Feuerwerkskörper, alkoholbedingte Stürze oder Körperverletzungen aufgrund von Auseinandersetzungen. Schwerwiegende Verletzungen durch Feuerwerkskörper sind nicht bekannt.

Die Feuerwehr war mit Kräften der Berufsfeuerwehr und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr insgesamt häufiger alarmiert.
Im gleichen Zeitraum wurden etwa 65 Feuer durch Silvesterfeuerwerk gemeldet. Überwiegend waren es brennende Mülleimer, Container oder Sträucher.
Zu vermelden sind aber auch mehrere Brände auf Balkonen. Darunter zwei, die einen größeren Kräfteansatz benötigten.
Eine Viertelstunde nach dem Jahreswechsel ist die Feuerwehr zu einem Feuer auf einem Balkon im 7.Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Dirschauer Weg im Ortsteil Brünninghausen gerufen worden.
Durch die Feuerwehr wurde ein Löschangriff über die Drehleiter eingeleitet, zeitgleich wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Atemschutztrupps über das Treppenhaus durchgeführt.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht wurde ein ähnliches Szenario im Ortsteil Scharnhorst gemeldet. In der Noskestraße hat ein Feuer auf dem Balkon auf die angrenzende Wohnung übergegriffen. Auch hier waren mehrere Atemschutztrupps im Einsatz. Drei Bewohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Es gab nur eine Meldung von Gewalt gegen Einsatzkräfte durch Beschuss / Bewurf mit Feuerwerkskörpern.
Hierbei haben drei Einsatzkräfte einen Verdacht auf ein leichtes Knalltrauma davon getragen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hombruch“: dortmund-lebt.de/tag/Hombruch

Weitere Informationen zum Stadtteil „Scharnhorst“: dortmund-lebt.de/tag/Scharnhorst

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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