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Nördliche Maschinenhalle/Schacht IV der ehem. Zeche Gneisenau

13 September / 11:00 - 17:00

Im Jahr 1873 erhielt die Gewerkschaft Gneisenau die Schürfrechte, und dem Antrag einer Schachtanlage wurde stattgegeben. Bis 1882 trug die Anlage den Namen Zeche Union; erst danach erfolgte die Umbenennung nach dem preußischen General August Neithardt von Gneisenau. Mit insgesamt elf Schächten entwickelte sich die Großschachtanlage mit angeschlossener Kokerei zu einem der größten Kohlenbergwerke Europas. Die daraus gewachsene Infrastruktur kann man teilweise heute noch nutzen. Ob mit dem Zug am Bahnhof Derne oder mit dem Rad über den Leezenpatt, der über die alten Gleise von Gneisenau bis zum Preußenhafen führt. Zwischen 1886 und 1985 wurden hier 189 Millionen Tonne Steinkohle abgebaut und über die Gleise abtransportiert. Heute zeugen nur noch das Doppelbockstrebenfördergerüst Schacht IV samt der nördlichen und südlichen Maschinenhallen sowie der Tomsonbock von Schacht II mit zugehöriger Schachthalle von der einstigen industriellen Kraft. Der Förderkreis Zechenkultur Gneisenau e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das nördliche Maschinenhaus von Schacht IV zu erhalten. So soll der nachfolgenden Generation ein authentischer Eindruck der Kohlenförderung im Stadtteil Derne vermittelt werden.

Originalveranstaltung

Details

  • Datum: 13 September
  • Zeit:
    11:00 - 17:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort