Die Einbürgerungsfeier ist fester Bestandteil der Willkommens- und Anerkennungskultur in Dortmund. Dreimal im Jahr heißt der Oberbürgermeister die im laufenden Jahr eingebürgerten Dortmunderinnen und Dortmunder willkommen. Diesmal kamen rund 200 Menschen mit ihren Begleitungen ins Rathaus.
Die Stadt Dortmund versteht die Einbürgerungsfeier auch als ein Fest der Vielfalt und des Zusammenlebens. Die Feier würdigt die Tatsache, dass sich Menschen aus aller Welt zu den Werten der Verfassung bekennen und bereit sind, ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Die neu Eingebürgerten erhalten nicht nur einen sicheren Aufenthaltsstatus, sondern auch das Recht, zu wählen und sich wählen zu lassen.
„Sie sind nun deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, und damit haben Sie alle Rechte und alle Pflichten. Sie können jetzt auch Oberbürgermeister werden!“, sagte OB Alexander Kalouti in seiner Rede. „Sie haben sich entschieden, in Dortmund zu leben, sich hier ein neues Leben aufzubauen. Ich empfinde das als ein Kompliment für unsere Stadt.“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Beiträge und Erfahrungsberichte der Eingebürgerten selbst, die sie im Gespräch mit Moderator Henning Barth auf der Bühne teilten. Anschließend ging es in den Austausch mit Oberbürgermeister Alexander Kalouti und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Leonid Chraga.
Die Liste der häufigsten Herkunftsländer wird angeführt von der Türkei (251 Eingebürgerte), gefolgt von Syrien (229), Nordmazedonien (76) und Russland (71) sowie dem Irak (60). Auf den weiteren Plätzen: Bosnien und Herzegowina, die Ukraine, Serbien, Ägypten und Polen.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
