Polizei warnt vor kriminellen Anrufern – Bargeld an Betrüger übergeben

Lfd. Nr.: 0311

Kriminelle haben am Montag (13. April) eine 87-jährige Dortmunderin dazu gebracht, Bargeld an einen ihr unbekannten Mann zu ergeben. Sie haben die Frau glauben lassen, dass ihr Sohn einen schweren Verkehrsunfall hatte und nun eine hohe Summe Bargeld benötigt werde, um zu verhindern, dass er ins Gefängnis muss. Das Telefonat führten die Betrüger mit ihr auf Russisch.

Die Dortmunderin erhielt den Anruf am Montagmorgen gegen 5 Uhr. Zunächst meldete sich ihr vermeintlicher Sohn am Telefon, bevor das Telefonat ein anderer Mann übernahm, der sich als Ermittler der Polizei ausgab. Dort macht er der Frau glaubhaft, dass ihr Sohn verletzt im Krankenhaus läge und eine fünfstellige Summe Bargeld notwendig sei, damit er nicht für mehrere Jahre ins Gefängnis muss.

Und so übergab die 87-Jährige, gegen 10:55 Uhr, eine fünfstellige Bargeldsumme an einem ihr unbekannter Mann, der vor ihrer Wohnungstür stand.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die im Bereich der Hörder Semerteichstraße eine verdächtige Person beobachtet haben. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: ca. 168 cm groß, 30 bis 35 Jahre alt, stämmige Statur, runde Kopfform, hellblonde Haare (vorne lang) und trug eine grüne Weste. Weiterhin sprach die Person akzentfreies, fließendes russisch. Wenn sie jemanden gesehen haben, der auf die Beschreibung passt, geben Sie ihre Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.

Wir warnen daher:

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hörde“: dortmund-lebt.de/tag/H%C3%B6rde

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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