Psychiatrische Einrichtungen spiegelten im Nationalsozialismus die fortschreitende Radikalisierung der Gesellschaft. Patient*innen in Deutschland und in den besetzten Gebieten wurden Ziel menschenverachtender Maßnahmen. Sie reichten von Zwangssterilisierungen über die systematische Unterversorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Heizmaterial bis hin zur Ermordung der von den Nazis als „lebensunwert“ und nutzlos angesehenen Menschen.
Der Referent Jens Gründler zeichnet die über das Kriegsende hinaus reichenden Auswirkungen für Westfalen nach und geht dabei auch auf personelle und andere Kontinuitäten in der unmittelbaren Nachkriegszeit ein.
Für die Veranstaltung kooperieren Stadtarchiv und Mahn- und Gedenkstätte Steinwache.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
