Feuer in Kinderwohngruppe – zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhaus transportiert

In den Abendstunden des gestrigen Sonntags wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Brandereignis in einer Kinderwohngruppe in der Haslindestraße in Neuasseln alarmiert. In einem Kinderzimmer war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Entstehungsbrandgekommen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Kinder im Gebäude befanden. Ein Großteil der Kinder hatte das Gebäude jedoch bereits selbstständig verlassen und sich vor dem Gebäude in Sicherheit gebracht. Aufgrund der unklaren Lage ging die Feuerwehr unverzüglich unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor.

Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass sich keine Kinder mehr im betroffenen Bereich aufhielten. Dies ist dem umsichtigen und schnellen Handeln der anwesenden Betreuerin und des Betreuers zu verdanken. Eine Betreuungskraft hatte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Sie und ein Kind wurden anschließend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.

Die vor dem Gebäude wartenden Kinder konnten zügig in einem benachbarten Gebäude untergebracht werden und waren dort vor der Kälte geschützt. Mehrere Kinder wurden vorsorglich durch einen Notarzt untersucht und durch den Rettungsdienst betreut. Für die Nacht konnten die Kinder in einem nicht betroffenen Gebäudeteil der Einrichtung untergebracht werden.

Nach Abschluss der Maßnahmen der Feuerwehr konnten alle Kinder wieder in das Gebäude zurückkehren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Brackel“: dortmund-lebt.de/tag/Brackel

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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