Videobeobachtung Brückstraße wird auch 2026 fortgeführt

Lfd. Nr.: 1109

Die Polizei Dortmund hat mit dem Stichtag 30.11.25 die Straftatenentwicklung auf der Brückstraße evaluiert und kommt zu folgendem Ergebnis: Die Kriminalitätszahlen bleiben 2025 annähernd gleich, die Videobeobachtung wird auch 2026 fortgeführt.

Während vom 01.12.2023 bis zum 30.11.2024 noch 212 Straftaten registriert wurden, waren es vom 01.12.2024 bis zum 30.11.2025 218 Delikte (= + 2.8%). Der Rückgang bei den Eigentumsdelikten und den Raubstraftaten wird dabei durch einen Anstieg im Bereich der Körperverletzungen wett gemacht.

Erwartungsgemäß ereignet sich ein Großteil der Straftaten in den Nacht- und Abendstunden am Wochenende.

Die Videobeobachtung, die gemäß §15a Polizeigesetz klar geregelt ist, sieht vor, dass das Kamerabild durch geschulte Mitarbeiter live eingesehen wird. Im vergangenen Jahr wurde in diesem Zusammenhang 1066 Personalstunden geleistet.

Hierzu Polizeipräsident Gregor Lange:

„Die Videobeobachtung auf der Brückstraße kann nicht isoliert betrachtet werden. Sie ist ein Baustein in dem gesamten Sicherheitskonzept in ganz Dortmund. Sie geht Hand in Hand mit den anderen Standorten der Videobeobachtung an der Münsterstraße, im Dietrich-Keuning-Park und am HBf-Vorplatz. Das passive beobachten reicht aber nicht aus. Polizeibeamtinnen und -beamte der zuständigen Wachen, aber auch zusätzliche – landesweit eingesetzte – Kräfte der Präsenzkonzeption Fokus, müssen aktiv im Stadtgebiet agieren.

Und unser Sicherheitskonzept ist nicht starr. Am Beispiel der Messertrageverbote kann man sehen, dass wir auch kurzfristig auf Erkenntnisse reagieren, die die Einsatzkräfte auf der Straße gewinnen, wenn sie gefährliche Personen identifizieren. Mit dem seit Oktober eingerichteten Gewaltschutzkommissariat und den beiden dazugehörigen Ermittlungskommissionen mit dem Schwerpunktbereich Hauptbahnhof soll konkret dem Anstieg der Körperverletzungsdelikte entgegengewirkt werden.

Dabei bleibt die Videobeobachtung zur Abschreckung und Aufklärung derzeit unverzichtbar. Ich habe daher ihre Fortführung für das Jahr 2026 angeordnet.“

Darüber hinaus sind Videobeobachtungsanlagen auf der Münsterstraße, im Dietrich-Keuning-Park und am Vorplatz des Hauptbahnhofes installiert.

Das Polizeipräsidium Dortmund hat auf seiner Internetseite die Standorte aller Videobeobachtungskameras veröffentlicht und informiert gemäß §47 Datenschutzgesetz NRW über die Zwecke und Rechtsgrundlagen der Maßnahmen:

https://dortmund.polizei.nrw/polizeiliche-videobeobachtung-in-dortmund

Weitere Informationen zum Stadtteil „Eving“: dortmund-lebt.de/tag/Eving

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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