Mann beschädigt Autos und Schaufenster mit Axt – Festnahme durch Taser-Einsatz

Lfd. Nr.: 1105

Am Freitagabend (26.12.) beschädigte ein Mann mit einer Axt mehrere Autos und ein Schaufenster im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst. Mithilfe des Tasers konnten Einsatzkräfte den Mann überwältigen und festnehmen.

Gegen 20:50 Uhr hielt sich ein 28-jähriger Dortmunder in seinem Auto auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Straße Droote auf. Unvermittelt schlug ein Mann mit einer Axt auf die Windschutzscheibe des Autos ein. Dem 28-Jährigen gelang es, aus seinem Auto zu steigen und unverletzt zu fliehen. Anschließend wählte er den Notruf.

Der Mann lief unterdessen in Richtung der Flughafenstraße, wo er weitere geparkte Autos mit der Axt beschädigte. Auf der Gleiwitzstraße zerschlug der Mann zudem die Schaufensterscheibe eines Burgerladens. An der Ecke Gleiwitzstraße/Vierkandtweg konnten Einsatzkräfte ihn schließlich antreffen. Durch den Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) gelang es den Beamten, den Tatverdächtigen zu überwältigen und festzunehmen.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 37-Jährigen aus Gelsenkirchen. Bei der Festnahme wurde er leicht verletzt, eine Rettungsdienstbesatzung versorgte die Verletzungen vor Ort. Ein Drogenvortest fiel positiv auf Methamphetamine aus, die Beamten ordneten daher eine Blutprobe an. Die Axt stellten die Beamten sicher.

Da sich Hinweise auf eine psychische Ausnahmesituation bei dem 37-Jährigen ergaben, wurde dieser einer psychiatrischen Einrichtung zugeführt. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Scharnhorst“: dortmund-lebt.de/tag/Scharnhorst

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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