Bilanz der Präsenzkonzeption „Fokus“: Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und ungewöhnlicher Diebstahl

Lfd. Nr.: 0267

Mit der Präsenzkonzeption „Fokus“ verfolgt die Dortmunder Polizei das Ziel, Dortmund sicherer zu machen und insbesondere die Straßenkriminalität zu bekämpfen und ordnungsstörendes Verhalten konsequent zu verfolgen.

Auch im Zeitraum vom 19. Bis 25. März 2026 zeigten die Einsatzkräfte erneut verstärkte Präsenz in Teilen der Stadt, wie zum Beispiel rund um den Hauptbahnhof, in der Nordstadt oder im Dietrich-Keuning-Park. Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten knapp 350 Personen sowie rund 100 Fahrzeuge. Dabei sprachen sie über 130 Platzverweise aus, fertigten 23 Strafanzeigen und stellten 23 Gegenstände sicher.

Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität. Bei zahlreichen Kontrollen stellten die Einsatzkräfte unter anderem Heroin, Kokain und Marihuana sicher. Bargeldbeträge in dealertypische Stückelung wurden wiederholt zur präventiven Gewinnabschöpfung einbehalten.

Am 19. März trafen die Beamten auf eine Person, gegen die ein Haftbefehl vorlag und brachten den Betroffenen ins Gewahrsam. Am 21. März unterstützten die Einsatzkräfte bei einem Einsatz, bei dem ein Tatverdächtiger mit einem Baseballschlager einen Pkw beschädigte und Widerstand leistete. Im Umfeld des Wallrings kam es darüber hinaus zu mehreren Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit der dortigen Poserszene.

Am Montag (23. März) führten Einsatzkräfte gemeinsam mit der Bundespolizei umfangreiche Kontrollen im Bereich des Hauptbahnhofs und des ZOBs durch. Dabei stellten sie einen Drogenverkauf fest, kontrollierten Dealer und Käufer und stellten Betäubungsmittel sicher. Insgesamt wurden hier 32 Personen überprüft und 17 Platzverweise ausgesprochen.

Am 24. März kam es im Rahmen einer Kontrolle in der Steinstraße zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte: Eine Frau, die zuvor Marihuana erworben hatte, griff die eingesetzten Kräfte mit Tritten und Kratzen an und wollte die Drogen nicht herausgeben. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, blieb jedoch dienstfähig. Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Gegen sie wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Von den Socken: Ein nicht ganz alltäglicher Einsatz ereignete sich ebenfalls am 24. März. Im Rahmen einer Fahndung nach einem Diebstahl konnten Beamte einem Geschädigten seine entwendeten Schuhe vor Ort zurückgeben. Der Tatverdächtige entfernte sich zunächst ohne Schuhe, kehrte jedoch kurze Zeit später mit neu gekauften Schuhen zurück und präsentierte den Beamten sogar den Kassenbon.

Am 25. März stellten Einsatzkräfte im Umfeld des Café Kick bei einer Kontrolle 19 Konsumeinheiten Heroin sowie ein Einhandmesser sicher. Gegen die kontrollierte Person bestand zudem ein Haftbefehl, der durch Zahlung vor Ort aufgehoben wurde.

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stellten die Beamten außerdem einen Autofahrer fest, der ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Darüber hinaus ergaben sich Hinweise auf eine vorangegangene Verkehrsunfallflucht. Die Einsatzkräfte leiteten entsprechende Verfahren ein, ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher.

Die Polizei Dortmund wird die Maßnahmen der PK Fokus weiterhin konsequent fortführen, um Straftaten frühzeitig zu erkennen und das Sicherheitsgefühl der Bürger nachhaltig stärken.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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