Gefährliche Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung in Marten: Polizei sucht Zeugen

Lfd. Nr.: 0207

Am Freitag (6. März 2026) griffen drei Unbekannte einen Dortmunder im Bereich der S-Bahn-Haltestelle Schulte-Heuthaus-Straße in Marten an. Dabei erlitt der Mann leichte Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 45-Jährige befand sich gegen 13.20 Uhr am Bahnsteig der S-Bahn-Haltestelle Marten Süd. Er bemerkte drei Jugendliche, die mehrfach gegen eine Bedachung der Haltestelle schlugen, und sprach sie auf dieses Verhalten an.

Ersten Erkenntnissen zufolge forderten die Tatverdächtigen den 45-Jährigen dann unter Vorhalt eines Messers und eines Schlagstocks auf, seine Geldbörse auszuhändigen.

Als er sich weigerte und die Polizei alarmierte, schlug ihm einer der Täter mit einem Schlagstock gegen das Bein. Alle drei Jugendlichen flüchteten dann. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Beschreibung der Tatverdächtigen: Es handelte sich um drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren, die etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß waren und auffällig dunkle Kleidung trugen.
Sie hatten einen afrikanischen Phänotyp und lockige, dunkle Haare. Der Jugendliche, der zuschlug, soll eine Kopfbedeckung getragen haben. Derjenige mit dem Messer hatte ein Tuch vor dem Mund.

Durch den Angriff wurde der 45-Jährige leicht verletzt. Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen dauern an.

Die Polizei sucht weitere Zeugen, die das Tatgeschehen beobachtet haben und Angaben zu den Flüchtigen machen können.
Hinweise melden Sie bitte der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Lütgendortmund“: dortmund-lebt.de/tag/L%C3%BCtgendortmund

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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