Lfd. Nr.: 0907
Mit dem Präsenzkonzept „Fokus“ setzt die Polizei Dortmund ihre Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit in der Innenstadt, der nördliche Innenstadt sowie weiteren Bereichen aller Polizeiinspektionen konsequent fort.
Durch eine Kombination aus sichtbarer Präsenz, gezielten Kontrollen und verdeckten Einsatzmaßnahmen verfolgt die Polizei das Ziel, Straftaten frühzeitig zu erkennen, konsequent zu verfolgen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken.
Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei NRW unterstützten dabei regelmäßig die Dortmunder Polizei.
Die Wochenbilanz für den Zeitraum vom 22. bis 28. Oktober zeigt die Ergebnisse der umfangreichen Einsatzmaßnahmen.
Am Donnerstag (22. Oktober) nahmen Einsatzkräfte eine 35-jährige Tatverdächtige nach einem Ladendiebstahl auf dem Westenhellweg fest. Sie stand erkennbar unter dem Einfluss von Drogen und trug Diebesgut aus drei verschiedenen Geschäften bei sich. Die Einsatzkräfte stellten das Diebesgut und aufgefundenes Kokain sicher und leiteten mehrere Strafverfahren ein. Die Dortmunderin wurde in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten unmittelbar zu verhindern.
Im Dietrich-Keuning-Park beobachteten Einsatzkräfte einen Handel mit Betäubungsmitteln. Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen, einem 24-Jährigen aus Unna und einem 40-Jährigen ohne festen Wohnsitz, wurden zahlreiche Druckverschlusstüten mit Betäubungsmitteln sowie Bargeld gefunden. Auch der Käufer konnte angetroffen werden. Er trug ebenfalls mehrere Druckverschlusstüten bei sich.
Die Beamten stellten die Betäubungsmittel und das Bargeld sicher und leiteten Strafverfahren ein.
Am Wochenende (23. bis 25. Oktober) kontrollierten Einsatzkräfte zahlreiche Personen an verschiedenen Örtlichkeiten, darunter im Bereich der Brückstraße, am Platz von Leeds, in der Ludwigstraße sowie im Bereich des Stadtgartens, am Nordausgang des Hauptbahnhofs, im Westpark, am Nordmarkt, in der Linienstraße und auf dem Gelände Phoenix West.
In diesem Zusammenhang erteilten sie mehrere Platzverweise und leiteten zwei Strafverfahren wegen Verkehrsdelikten ein.
Am Montag, dem 26. Oktober, nahmen Einsatzkräfte einen polizeibekannten Betäubungsmittelhändler am Café Kick fest. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Auch in der nördlichen Innenstadt, im Bereich der Mallinckrodtstraße, konnte ein mit Untersuchungshaftbefehl gesuchter Mann festgenommen werden.
Am Dienstag, dem 27. Oktober, kontrollierten Zivilkräfte in der Gronaustraße ein Fahrzeug, das der Polizei im Zusammenhang mit der Betäubungsmittelszene bekannt ist. Die beiden Insassen hatten verschreibungspflichtige Arzneimittel und hohe Bargeldbeträge bei sich. Im Zuge weiterer Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen Verstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.
Die Arzneimittel und das Bargeld wurden sichergestellt und eine Strafanzeige erstattet.
Am gestrigen Mittwoch, dem 28. Oktober, waren die Einsatzstreifen vorrangig im Dortmunder Westen unterwegs, unter anderem im Park der Generationen, auf dem Heinrich-Sondermann-Platz, dem Huckarder Markt, der Specke- und der Westerfilder Straße sowie im Bereich der Evinger Straße und des Grünen Platzes. Dort waren auch mobile Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger erreichbar.
Mehrere Jugendliche fielen auf, die bei Einbruch der Dunkelheit mit E-Scootern ohne eingeschaltetes Licht unterwegs waren. Wer bei Dunkelheit ohne Licht mit dem E-Scooter unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmende. Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer können Elektrokleinstfahrzeuge ohne Beleuchtung oft erst viel zu spät erkennen. Das kann schwerwiegende Folgen haben.
Nach mehreren Bürgerbeschwerden in Eving kontrollierten Einsatzkräfte Fahrzeuge und Personen, die der Tuningszene zuzuordnen sind, und sprachen mehrere Platzverweise aus.
In der Rheinischen Straße wurde eine Person mit einem verbotenen Messer angetroffen. Das Messer wurde sichergestellt und eine Strafanzeige erstattet.
Zu Jahresbeginn hat die Polizei Dortmund das Konzept „PK Gastro“ (Präsenzkonzeption Gastronomie) ins Leben gerufen. Es ist eine Reaktion auf anhaltende Beschwerden und Probleme rund um Gastronomie-Brennpunkte in der Dortmunder Innenstadt.
Zu den verstärkten Maßnahmen gehören sichtbare Fußstreifen, gezielte Kontrollen und die Einschränkung von Straßen- und Gewaltkriminalität. Zudem findet ein enger Austausch mit Gastronomen und Gewerbetreibenden statt.
Bei den Kontrollen stellten die Beamten mehrere Verstöße fest. Diese betrafen Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz und das Betäubungsmittelgesetz sowie den Verdacht des Fahrraddiebstahls. Dazu leiteten sie entsprechende Strafverfahren ein.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 627 Personen und 105 Fahrzeuge. Sie erteilten zudem 42 Platzverweise. Zudem legten sie 27 Strafanzeigen vor und stellten 24 Gegenstände sicher.
Die Polizei Dortmund wird auch in den kommenden Wochen ihre Kontrollen fortführen und ihre Maßnahmen lageorientiert anpassen. Durch eine kontinuierlich hohe Präsenz sowie konsequente Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen soll die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter gestärkt und Straftaten wirksam begegnet werden.
Die Polizei setzt dabei auch künftig auf eine sichtbare Ansprechbarkeit für die Menschen in Dortmund und eine konsequente Verfolgung von Straftaten.
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Quelle: www.presseportal.de
