Medizinischer Notfall auf der A 1 bei Schwerte: Ersthelferinnen retten Mann das Leben

Lfd. Nr.: 0868

Am Donnerstagnachmittag (15.10.) erlitt ein Mann während der Fahrt auf der A 1 einen Herzinfarkt. Nur dem schnellen und umsichtigen Handeln mehrerer Ersthelfer ist es zu verdanken, dass der Mann überlebte.

Gegen 13:40 Uhr fuhr ein 63-Jähriger (aus Bergkamen) mit seinem VW auf der A 1 in Richtung Bremen. Zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Dortmund-Unna erlitt der Mann plötzlich einen Herzinfarkt. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Auto, welches anschließend rechts von der Fahrbahn abkam und mit der Schutzplanke kollidierte.

Mehrere Ersthelfer beobachteten den Unfall und hielten auf dem Seitenstreifen an. Gemeinsam gelang es ihnen, den 63-Jährigen aus seinem Auto zu ziehen. Zwei Krankenschwestern (21, aus Hamm und 22, aus Lengerich) leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein und setzten diese bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fort.

Der 63-Jährige konnte schließlich erfolgreich reanimiert werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Nach Aussage der Rettungskräfte wäre der Mann ohne das schnelle Handeln der Ersthelfer vor Ort verstorben.

Die Polizei dankt allen Ersthelfern für ihr beherztes und umsichtiges Handeln. Neben den beiden Krankenschwestern trugen auch ein 59-Jähriger (aus Werne) und ein 39-Jähriger (aus Mönchengladbach) maßgeblich zur Rettung des Mannes bei.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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