Lfd. Nr.: 0820
Im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ führte die Polizei Dortmund auch in den vergangenen sieben Tagen ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen weiter. Die Einsatzkräfte sind dabei sowohl in Uniform als auch in ziviler Kleidung an polizeilich relevanten Orten im Dortmunder Stadtgebiet unterwegs. Durch die verstärkte Präsenz soll das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöht werden. Unterstützt wurde die Dortmunder Polizei erneut durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei.
Bei der Planung der Einsätze berücksichtigt die Polizei außerdem regelmäßig Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung. Auf diese Weise können die Einsatzkräfte dort verstärkt kontrollieren und Präsenz zeigen, wo ein erhöhter polizeilicher Handlungsbedarf besteht.
So konzentrierten sich die Kontrollmaßnahmen am 24. September auf den Bereich der Dortmunder Nordstadt, darunter auch den Dietrich-Keuning-Park. Bei zwei Personenkontrollen stellten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel fest. Hierbei konnten bei den Personen Cannabis in Druckverschlusstüten sowie Bargeld in dealertypischen Stückelungen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.
In der Nacht von Freitag auf Samstag führten die eingesetzten Polizeikräfte mehrere Maßnahmen im Bereich der Dortmunder Innenstadt durch. Im Bereich des Wallrings und der Nebenstraßen fanden diverse Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt auf E-Scootern und der sogenannten Wallraser-Szene statt. Dabei stellten die Beamten mehr als 18 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Auch im Bereich der Nordstadt führten die Einsatzkräfte Verkehrskontrollen durch. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs fanden sie eine größere Menge unversteuerter Tabak auf und stellten diesen sicher. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Aufgrund einer umfassenden Beschwerdelage am Heinrich-Schmitz-Platz sowie an der Heroldstraße führten Beamte am Samstag (26. September) gezielte Kontrollen in diesen Bereichen durch. Auch der Platz der Deutschen Einheit war hierbei im Fokus. Dort trafen die Einsatzkräfte mehrere Personen aus der offenen Drogen- und Trinkerszene an. Gegen mehrere Personen sprachen die Polizisten Platzverweise aus.
Im Dietrich-Keuning-Park trafen die Einsatzkräfte auf eine Gruppe aggressiver Jugendlicher. Eine Person führte ein Messer mit sich. Da diese Person bereits unter anderem wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten war, prüft die Polizei nun ein individuelles Messertrageverbot und stellt das Messer sicher.
Bei weiteren Personenkontrollen im Park stellten die Einsatzkräfte bei zwei Personengruppen jeweils Betäubungsmittel fest. Die Beamten stellten die Drogen sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein. Darüber hinaus beobachteten die Einsatzkräfte am Samstag einen Drogenhandel mit Kokain und Cannabis. Neben der Sicherstellung der Betäubungsmittel und der Einleitung eines Strafverfahrens wurde auch Bargeld sichergestellt. Bei einer weiteren Kontrolle fanden Polizeibeamte ein entwendetes Fahrrad sowie Kokain auf und stellten diese Gegenstände sicher. Auch in diesem Fall leiteten sie ein Strafverfahren ein.
Am Brügmannplatz kam es am Samstag zu einer Bedrohung mit einem Messer. Die eingesetzten Beamten konnten das betreffende Messer im Umfeld auffinden und sicherstellen. In diesem Zusammenhang ergaben sich zudem Hinweise auf mögliche Hehlerware. Insgesamt stellten die Beamten sechs Mobiltelefone sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.
Ebenfalls am Samstag kontrollierten die Einsatzkräfte diverse E-Scooter im Hinblick auf mögliche Verstöße, insbesondere technische Veränderungen und Verkehrsordnungswidrigkeiten. Insgesamt überprüften die Beamten 78 Personen und 45 E-Scooter. Dabei erhoben sie 31 Verwarngelder und fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Am Montag führte eine Personenkontrolle am Grafenhof zur Feststellung mehrerer offener Haftbefehle. Die Polizisten nahmen die Person fest und brachten sie in eine Justizvollzugsanstalt. Zudem fanden Beamte bei zwei weiteren Personenkontrollen jeweils Betäubungsmittel auf und stellten dies sicher. In beiden Fällen leitete die Polizei ein Strafverfahren ein.
Am Dienstag stellten die eingesetzten Beamten bei einer Fahrzeugkontrolle an der Borsigstraße/Ecke Gronaustraße einen Fahrzeugführer fest, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen ihn leiteten die Polizisten ein Strafverfahren ein. Im Stadtgarten beobachteten die Einsatzkräfte zudem erneut einen Drogenhandel. Dabei konnten Betäubungsmittel sowie Bargeld sichergestellt werden.
Am Mittwoch führten die Einsatzkräfte am Dortmunder Hauptbahnhof zielgerichtete Kontrollen in den unterirdischen Haltestellenanlagen durch. Dabei kontrollierten sie zwei Personen, ein 34-Jähriger und ein 22-Jähriger. Bei dem 34-Jährigen stellten die Beamten einen Haftbefehl fest. Die Beamten nahmen die Person vorläufig fest und brachten sie ins Polizeigewahrsam. Bei dem 22-Jährigen bestand zudem der Verdacht des illegalen Aufenthalts. Da er sich nicht ausweisen konnte, wurde er erkennungsdienstlich behandelt. Die weiteren Maßnahmen erfolgten durch die zuständige Ausländerbehörde.
Auch in Eving führten die Einsatzkräfte Präsenz- und Kontrollmaßnahmen durch. Bürgerinnen und Bürger hatten am Mittwoch die Möglichkeit, direkt mit der Polizei in Kontakt zu treten. Die mobilen Anlaufstellen des Bezirksdienstes in Huckarde, Mengede und Eving führten zu positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Im Evinger Stadtpark beobachteten Zivilkräfte einen weiteren Drogenhandel. Bei einem 14-jährigen Tatverdächtigen fanden und stellten sie im Rahmen der anschließenden Kontrolle weitere Betäubungsmittel sicher. Die Einsatzkräfte führten den Jugendlichen einer Polizeiwache zu und übergaben ihn nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung an seine Erziehungsberechtigten. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.
Darüber hinaus trafen die Einsatzkräfte im Evinger Stadtpark eine alkoholisierte Person an, die mit einem E-Roller unterwegs war. Die Weiterfahrt untersagten sie. Die Person brachten sie zur Polizeiwache, wo eine Blutprobe entnommen wurde.
Insgesamt sprachen die Einsatzkräfte seit dem 24. September im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ mehr als 145 Platzverweise aus und fertigten über 36 Strafanzeigen. Zudem kam es zu mehreren Festnahmen und knapp drei Dutzend Sicherstellungen.
Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund die Präsenzkonzeption „Fokus“ konsequent fortführen – für mehr Präsenz und mehr Sicherheit.
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Quelle: www.presseportal.de
