TV Hörde fordert Zweitliga-Favorit Leverkusen bis zum Schluss

WVV-Pokal, Frauen: TV Hörde – Bayer Leverkusen 1:3 (25:17, 19:25, 25:27, 25:27) Die Pokalsensation war zum Greifen nah, am Ende reichte es für den TV Hörde nicht ganz. Die Hörder Damen unterlagen dem eine Liga höher spielenden Bayer Leverkusen (2. Bundesliga Pro) im WVV-Pokal knapp mit 1:3 und zeigten dabei eine Leistung, die weit über das hinausging, was der Favorit erwartet haben dürfte. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und sicherten sich verdient den ersten Satz. Auf beiden Seiten machte sich zunächst der ungewohnte Ball mit gehäuften Aufschlagfehlern bemerkbar, doch Hörde nutzte die Nervosität der Favoritinnen konsequenter aus. Im zweiten Satz drehte sich das Bild: Leverkusen reduzierte die eigenen Fehler deutlich, während die Hörder Annahme zunehmend unter Druck geriet. Die Konsequenz war der verdiente Satzausgleich für die Gäste. Richtig eng wurde es in den Sätzen drei und vier. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ehe der TV Hörde jeweils hauchdünn mit 25:27 den Kürzeren zog. Besonders bitter war die Niederlage im vierten Satz: Von einem 14:20-Rückstand kämpften sich die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse noch einmal zurück ins Spiel, ließen den entscheidenden Punktgewinn am Ende aber knapp aus. Mit ihrer Leistung stach Diagonalangreiferin Svenja Mumm heraus, die Hörde mit druckvollen Angriffen und Aufschlägen über weite Strecken der Partie im Spiel hielt. Erfreulich auch abseits des Ergebnisses: Lynn Kosina feierte nach über einem Jahr Verletzungspause ihr Comeback in der ersten Damenmannschaft. Sowohl die gezeigte Leistung als auch die personelle Entwicklung machen dem Team Mut für das anstehende Auswärtswochenende im Norden.

Originalmeldung bei TV Hörde 1861

Reporter am Spielfeldrand, Taktik im Kopf, Fankurve im Ohr. Nico Rasenreport schreibt schnell, beobachtet scharf, erzählt das Spiel als Stadion-Erlebnis. Kein Pathos ohne Grund, aber Leidenschaft mit Verstand. Er misst Laufwege, spürt Geschichten auf dem Platz und fängt die Energie des Reviers im Dribbling der Worte ein.

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