„Kopfkino“ in der Artothek: Rita-Maria Schwalgin zeigt, was Nachrichten auslösen

Kriege, Katastrophen und verstörende Nachrichten prägen unseren Alltag. Die Dortmunder Künstlerin Rita-Maria Schwalgin fragt in ihrer Ausstellung „Kopfkino“, welche Bilder und Gefühle diese Eindrücke hinterlassen. Bis zum 30. Oktober zeigt die Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Arbeiten zu drei Themen: Gewalt und Krieg, Natur und Umwelt sowie Gefahren der Medien. Schwalgin arbeitet mit Fotografie, Malerei und Installation. Ihre Werke sind nicht laut oder anklagend, sondern oft ästhetisch und überraschend. Erst beim genaueren Hinsehen erschließen sich die Themen.

Vom Krieg bis zur digitalen Bedrohung

Die „Fliegenden Bilder“ von Adolf Winkelmann greifen mit dem Titel „24.02.2022“ und einer Friedenstaube vor ukrainischer Flagge den russischen Angriff auf die Ukraine auf. Die Arbeit „Spur des Terrors“ erinnert mit einer Deutschlandkarte, markierten Tatorten und einem Spiegel an die Verbrechen des NSU. Auch Umweltzerstörung und Klimakrise setzt Schwalgin in farbstarken Acrylbildern ins Bild. Andere Arbeiten richten den Blick auf die digitale Welt: Fotomontagen und ein Baum mit Briefen erzählen von anonymen Nachrichten, unerwünschten Kontakten und der Verletzlichkeit von Menschen im Netz.

Die Ausstellung ist kostenlos dienstags und freitags von 10-19 Uhr in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der Grün-Platz 1-3, zu sehen.

dortmund.de/bibliothek


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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