Mit fast 160 km/h durch die Stadt: Fahrer fährt Polizeibeamten an und flüchtet

Lfd. Nr.: 0715

Am Mittwochabend (26.08.) kam es in der nördlichen Innenstadt zu einer Verfolgungsfahrt. Dabei wurde ein Polizeibeamter angefahren und leicht verletzt. Der Fahrer flüchtete anschließend.

Gegen 19:45 Uhr wollten Einsatzkräfte einen weißen Mercedes auf der Eberstraße nach einem Verkehrsverstoß anhalten und kontrollieren. Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen jedoch und flüchtete. Dabei ignorierte er unter anderem mehrere rote Ampeln und fuhr deutlich zu schnell.

Auf der Borsigstraße wiesen mehrere Passanten die Einsatzkräfte darauf hin, dass der Fahrer soeben auf den Parkplatz eines Baumarkts gefahren sei. Tatsächlich konnten die Beamten den Mercedes kurz darauf auf dem Parkplatz antreffen und hielten mit ihrem zivilen Streifenwagen vor dem Fahrzeug an.

Die Einsatzkräfte traten unter Vorhalt der Dienstwaffen an den Mercedes heran und forderten den Fahrer mehrfach auf, den Motor auszuschalten. Dieser legte jedoch den Rückwärtsgang ein, fuhr einige Meter rückwärts und beschleunigte anschließend wieder. Dabei erfasste er einen 33-jährigen Polizeibeamten mit der Fahrzeugseite und verletzte ihn dadurch leicht.

Der Fahrer setzte seine Fahrt anschließend erneut mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fort. Ein mobiler Blitzer erfasste den Mercedes mit 154 km/h auf der Bornstraße. Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, konnte der Mercedes nicht mehr angetroffen werden.

Der verletzte Polizeibeamte wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Die Ermittlungen zum Fahrer des Mercedes dauern an.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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