Fast 20.000 Menschen allen Alters aus Dortmund und Umgebung waren bei bestem Wetter begeistert von den 26 Künstler*innen und Gruppen aus 15 verschiedenen Ländern.
Ein besonderes musikalisches Highlight war der Auftritt des Rappers Megaloh, der seit mehr als zwei Dekaden ein etablierter Teil der deutschen Hip-Hop-Szene ist. Er schloss am Samstag das Festival an der Kleppingstraße ab – mit über 2.500 Menschen vor der Bühne, von denen viele eigens aus ganz NRW angereist waren und seine haltungsstarken und ehrlichen Texte mitsprechen konnten.
Akrobatik in luftiger Höhe
Neben den drei etablierten Spielorten am Alten Markt, in der Kleppingstraße und auf dem Reinoldikirchplatz gab am Samstag erstmals Akrobatik-Performances in atemberaubender Höhe auf dem Platz von Leeds.
Der Überraschungserfolg des Festivals war der Auftritt der New Yorkerin Sorvina, die mit ihrer Präsenz und gesellschaftskritischen Texten der Menschenmenge in der Kleppingstraße fast den Atem nahm und wohl das erste offizielle Moshpit auf dem MICRO!FESTIVAL auslöste. „Killabeatmaker“ machten ihrem Namen alle Ehre und lieferten mehr als bestellt: mitreißend, tanzbar, mit einer Energieladung, die von Dortmund sicher bis zurück nach Kolumbien schwappte.
Bühnenshow auf dem Alten Markt
„Critical-Mess“ und ihr Zirkus überzeugten noch die Letzten mit ihrer Jonglage-Show zwischen Performance und Tanz. Das Tanzorchester Schmidt heizte die Stimmung des frühen Abends an und brachte mit ihrer Musik und inklusiven Bühnenshow Dortmunder*innen allen Alters, Herkunft oder Fähigkeiten enger zusammen. Am Schluss bebte der Alte Markt mit über 1.500 Zuschauenden.
TAIGA, das Elektronik-Duo der Inneren Mongolei, begeisterten ihr Publikum auch ganz spontan: Viele Neugierige waren erst gekommen, um zu gucken – und fast 800 Menschen blieben, um zu lauschen. Gut besucht bis spät in die Nacht war auch die Aftershowparty im BASEOLOGY mit drei verschiedenen DJs.
Hintergrund
Das MICRO!FESTIVAL ist bereits seit über 30 Jahren ein etabliertes internationales Festival in Dortmund, das vom Kulturbüro organisiert und veranstaltet wird. Ehemals zentral auf dem Friedensplatz, findet das Festival seit einigen Jahren dezentral an verschiedenen Orten im Dortmunder Zentrum statt und ermöglicht so ein noch abwechslungsreicheres Programm. Um das künstlerische Niveau bei steigenden Kosten zu halten, wird es seit 2024 biennal ausgerichtet.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
