Hoesch-Museum: Film erzählt von Migration, Erinnerung und einem Neuanfang im Ruhrgebiet

Zur Sonderausstellung „Dortmunder Griechen 1976“ – Filmemacherin Erika Römer berichtet im Museum

Wie verändert Migration ein Leben? Der Dokumentarfilm „Sofia & Stella. Zwei Erzählungen vom Dort und Hier“ begleitet die Rentnerinnen Sofia Papadopoulou und Stella Ananiadou aus Castrop-Rauxel auf einer Reise in ihre Heimatdörfer im Norden Griechenlands. Von dort kamen sie in den 1960er-Jahren als sogenannte Gastarbeiterinnen nach Deutschland. Der Film startet am Sonntag, 9. August, um 14 Uhr im Hoesch-Museum Dortmund, Eberhardstraße 12. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gespräch mit Filmemacherin: Zwei Frauen über Migration, Erinnerung und Identität

Der 55-minütige Film von Andrea Lötscher und Erika Römer erzählt von der Rückkehr an vertraute Orte, von den Herausforderungen eines Lebens zwischen zwei Ländern und von familiären Brüchen. Gleichzeitig zeigt er den Mut und die Stärke zweier Frauen, die sich in einer neuen Heimat ein Leben aufgebaut haben. So entsteht ein persönliches Porträt über Migration, Erinnerung und Identität. Im Anschluss an die Filmvorführung beantwortet Filmemacherin Erika Römer Fragen aus dem Publikum und spricht über die Entstehung des Films sowie die Geschichten der beiden Protagonistinnen.

Ausstellung über die Dortmunder griechische Community verlängert

Die Filmvorführung ergänzt die Sonderausstellung „‚Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…‘ Dortmunder Griechen 1976“, die aufgrund des großen Interesses bis 20. September 2026 verlängert wurde. Die Ausstellung präsentiert Fotografien von Jürgen Spiler und Thomas Strenge, die 1976 im Rahmen der Dortmunder Auslandskulturtage entstanden. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen den Alltag der Dortmunder griechischen Community – bei der Arbeit, in der Schule, in der Familie, in der Freizeit und im Gemeindeleben. Fünfzig Jahre später laden sie dazu ein, den Blick auf Migration, Zusammenleben und gesellschaftliche Teilhabe neu zu schärfen.

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen. Es kostet 5 Euro und ist im Museumsshop oder nach Bestellung per E-Mail an info@hoesch-museum.de gegen Vorkasse erhältlich.

Dortmund.de/hoeschmuseum


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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