Am Nachmittag des 27. Juni kam es im Baustellenbereich der A43 in Fahrtrichtung Münster, kurz vor der Ausfahrt Bochum-Riemke, zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde eine Frau leicht verletzt. Ein Unfallbeteiligter flüchtete vom Unfallort und konnte wenig später von Einsatzkräften in Wuppertal angetroffen werden.
Ersten Erkenntnissen zufolge wurden die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei um 11:23 Uhr zu einem Verkehrsunfall kurz vor der Ausfahrt Bochum-Riemke gerufen. Aufgrund von Baumaßnahmen war die Richtungsfahrbahn Münster auf Höhe der Abfahrt zum Unfallzeitpunkt gesperrt und der Verkehr wurde von der Autobahn abgeleitet.
Eine 63-jährige Frau aus Rain im Landkreis Donau-Ries und ein 33-jähriger Mann aus Dortmund mussten verkehrsbedingt abbremsen. Zeitgleich näherte sich der 51-jährige aus Recklinghausen von hinten. Er erkannte einen auf dem linken Fahrstreifen aufgestellten Verkehrssicherungsanhänger zu spät und musste auf den rechten Fahrstreifen ausweichen. Trotz einer Notbremsung fuhr er auf den VW der 63-Jährigen auf, wodurch ihre 65-jährige Mitfahrerin leicht verletzt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ihr VW auf einen vorausfahrenden Hyundai eines Dortmunders geschoben.
Zunächst verlegten alle Unfallbeteiligten auf den Seitenstreifen. Nach einem kurzen Gespräch stieg er wieder in sein Auto und fuhr an der Anschlussstelle von der Autobahn ab.
Nur wenige Augenblicke später erhielt eine Streifenbesatzung den Hinweis auf einen Verkehrsunfall auf der A43 in Fahrtrichtung Wuppertal. Auf Höhe des Parkplatzes „Auf der Heide“ touchierte ein Fahrzeug die Schutzplanke und bog anschließend auf die A46 ab. Dank der guten Zeugenbeschreibung konnten weitere Einsatzkräfte das Fahrzeug in Wuppertal antreffen.
Bei dem Fahrer des Mercedes handelte es sich um einen 51-jährigen Mann aus Recklinghausen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 1,8 Promille. Er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und das Fahrzeug war nicht versichert.
Der Mann wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Wache entlassen. Das Auto stellte die Polizei sicher.
Gegen den Mann leiteten die Beamten mehrere Strafverfahren ein. Unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
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