Mehrere Fahrzeuge und Wohnhaus in Lünen in Brand – Polizei sucht Zeugen

Lfd. Nr.: 0500

In der Nacht zu Samstag (20. Juni) ist auf dem Gelände eines Gebrauchtwagenhandels an der Bebelstraße in Lünen ein Feuer ausgebrochen. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen geriet gegen 3:45 Uhr zunächst ein abgestelltes Auto in Brand. Die Flammen griffen anschließend auf mehrere weitere Fahrzeuge, das angrenzende Tankstellengelände sowie ein benachbartes Wohnhaus über.

Mehrere Bewohner verließen das Gebäude und brachten sich in Sicherheit. Rettungskräfte versorgten zwei Personen, die durch das Einatmen von Rauchgas leicht verletzt wurden.

Gegen 15 Uhr gerieten auf dem Gelände erneut zwei Fahrzeuge in Brand. Nach derzeitigem Stand könnten sich durch die hohen Temperaturen noch vorhandene Glutnester erneut entzündet haben. Hinweise auf eine weitere vorsätzliche Brandlegung liegen bislang nicht vor.

Die Feuerwehr führte umfangreiche Löscharbeiten durch. Polizeibeamte sperrten den Einsatzort ab und leiteten erste Ermittlungen ein. Hinsichtlich des ersten Brandes geht die Polizei nach derzeitigem Stand von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache und zu möglichen Tatverdächtigen dauern an.

Insgesamt wurden neben dem Tankstellendach und dem angrenzenden Wohnhaus mindestens 12 Autos zum Teil schwer beschädigt. Die insgesamte Schadenssumme liegt im sechstelligem Bereich.

Die Polizei sucht Zeugen, die in der Nacht zu Samstag im Bereich der Bebelstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kriminalwache Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441 entgegen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Brackel“: dortmund-lebt.de/tag/Brackel

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert