Vortrag erzählt die Geschichte der Psychiatrie in Westfalen im Stadtarchiv

Psychiatrische Einrichtungen spiegelten im Nationalsozialismus die fortschreitende Radikalisierung der Gesellschaft. Patient*innen in Deutschland und in den besetzten Gebieten wurden Ziel menschenverachtender Maßnahmen. Sie reichten von Zwangssterilisierungen über die systematische Unterversorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Heizmaterial bis hin zur Ermordung der von den Nazis als „lebensunwert“ und nutzlos angesehenen Menschen.

Der Referent Jens Gründler zeichnet die über das Kriegsende hinaus reichenden Auswirkungen für Westfalen nach und geht dabei auch auf personelle und andere Kontinuitäten in der unmittelbaren Nachkriegszeit ein.

Für die Veranstaltung kooperieren Stadtarchiv und Mahn- und Gedenkstätte Steinwache.

dortmund.de/stadtarchiv


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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