Die Auszeichnung würdigt die kontinuierliche pädagogische Arbeit des Jugendtreffs, der Themen wie Fairtrade, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum aktiv in den Alltag junger Menschen integriert. Durch vielfältige Projekte, Aktionen und Bildungsangebote werden Kinder und Jugendliche für globale Zusammenhänge sensibilisiert und zu einem bewussten Handeln im Sinne einer gerechten Welt ermutigt.
Um zum fairen Jugendhaus zertifiziert zu werden, müssen Kinder und Mitarbeitende mehrere Aktionen zum Thema Fairtrade organisieren. In Bövinghausen wurde unter anderem Müll gesammelt. Veranstaltet hat der Jugendtreff auch ein faires Fußball-Turnier mit fair gefertigten Fußbällen.
Schokolade gibt es im Jugendtreff beispielsweise nur noch fairtrade. Stefanie Hellweg, Referentin beim Jugendamt für den Stadtbezirk Lütgendortmund: „Wir haben uns mit der Produktion von Schokolade auseinandergesetzt und wollen nur noch Produkte, bei denen weder Natur noch Menschen ausgenutzt werden.“ Ansonsten gibt es im KJT Bövinghausen auch Fairtrade-Säfte und -Obst.
„Die Auszeichnung als ‚Faires Jugendhaus‘ ist für uns eine große Wertschätzung unserer Arbeit und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“, sagt Stefanie Hellweg und spricht dabei für das ganze Team des Kinder- und Jugendtreffs Bövinghausen: „Unser Ziel ist es, jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und sie zu befähigen, Verantwortung für sich, ihre Mitmenschen und die Welt zu übernehmen.“
Die Kampagne „Faires Jugendhaus“ ist Teil des regionalen Engagements der Faire Metropole Ruhr e.V. im Rahmen der Fairtrade-Bewegung. Sie zeichnet Einrichtungen aus, die sich aktiv für faire Produktionsbedingungen, nachhaltige Lebensweisen und globale Solidarität einsetzen.
Weitere Infos zum Stadtteil Lütgendortmund finden Sie hier.
Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.
