Verbotenes Rennen zwischen BMW und Audi – 59-Jährige schwer verletzt; Polizei sucht Zeugen

Lfd. Nr.: 0287

Nach einem illegalen Autorennen in Lünen liegt eine Frau schwer verletzt im Krankenhaus. Die Unfallverursacher flüchteten, die Polizei sucht Zeugen.

In der Nacht zum Dienstag (7.04.2026) gegen 00:14 fuhr eine 59-jährige Waltroperin auf der Straße Königsheide in Lünen Richtung Westen. Hinter ihr lieferten sich zwei unbekannte Fahrer eines Audis und eines BMWs ein illegales Rennen.

Sie fuhren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Der Audi fuhr schließlich in den vor sich fahrenden Renault der 59-Jährigen. Die Waltroperin prallte daraufhin gegen zwei parkende Autos und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der Sachschaden liegt nach ersten Einschätzungen bei circa 100.000 Euro.

Nach Zeugenaussagen sei der Audifahrer nach dem Aufprall mit einem circa 5-jährigen Kind ausgestiegen und in den am Rennen beteiligten BMW gestiegen. Dieser sei in Richtung Yorkstraße gefahren. Die Einsatzkräfte stellten den Audi sicher. Sie fertigten mehrere Anzeigen.

Der Audifahrer wird wie folgt beschrieben:

Wer hat etwas gesehen? Die Polizei Dortmund sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Angaben zu den flüchtigen Fahrern machen können, sich zu melden. Hinweise melden Sie bitte bei der Polizeiwache Lünen unter der Telefonnummer 0231/1323121.

Zu hohe Geschwindigkeit ist eine Hauptunfallursache. Es sind genau diese Fälle, die die immensen Gefahren verbotener Kraftfahrzeugrennen aufzeigen. Jedes verbotene Autorennen ist eine Gefahr für Leib und Leben von beteiligten und unbeteiligten Personen.
Das ist der Grund, warum die Polizei Dortmund diesem Phänomen mit großem Engagement entgegentritt. Auch künftig wird die Polizei Dortmund mit zahlreichen Einsatzkräften den Raserinnen und Rasern die Grenzen aufzeigen – denn Raser haben in Dortmund und Lünen nichts verloren.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Mengede“: dortmund-lebt.de/tag/Mengede

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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