Frühere Erstaufnahme für Geflüchtete macht Platz für Neues – Abriss der alten Gebäude startet nächste Woche

Jetzt geht es doch schneller als gedacht: Ab Dienstag, 7. April, werden Baufirmen das Gelände für den Abriss der alten Gebäude vorbereiten und damit beginnen, die Baustelle einzurichten. Der Altbestand der früheren Erstaufnahmeeinrichtung Hacheney (EAE Hacheney) am Ende der Glückaufsegenstraße wird bald nicht mehr da sein.

Die Gebäude stehen schon seit etlichen Jahren leer. Vor kurzem fand eine Begehung statt, da die Stadt zurzeit das Gelände für die anstehenden Arbeiten vorbereitet. Dabei wurde klar, dass die Gebäude so bald wie möglich entfernt werden sollten. Ihr Zustand hat durch den langen Leerstand stark gelitten. Unbefugte, die sich Zutritt zum Gelände verschaffen, begeben sich immer wieder in Gefahr. Der fachgerechte Abriss der Gebäude war ohnehin vorgesehen – nun wird er kurzfristig vorgezogen. Die Stadt hat die Anwohnenden bereits schriftlich über die Abrissarbeiten informiert.

Natürlich verbleiben die Überreste der Gebäude nicht vor Ort, sie müssen das Gelände verlassen und vorschriftsgemäß entsorgt werden. Baustellenverkehr ist daher nicht zu vermeiden. Er kann zu zeitweisen Einschränkungen führen. Mit den ersten Baufahrzeugen kann voraussichtlich ab dem 13. April gerechnet werden. Die Stadt Dortmund und ihre Ämter arbeiten gemeinsam mit dem beauftragten Unternehmen daran, die Auswirkungen auf das Umfeld so gering wie möglich zu halten. Die Fahrten sollen über geeignete Zufahrten organisiert werden. Vollständig vermeiden lässt sich jedoch nicht, dass auch Fahrzeuge über die Glückaufsegenstraße fahren müssen.

Wie geht es nach dem Abriss weiter?

Die Stadt bereitet zur weiteren Entwicklung des Areals als Schulstandort gerade einen Bürger*innen-Infoabend vor, bei der die Besucher*innen mit den Expert*innen der Stadt auch in direkten Austausch treten können. Zum genauen Termin und Treffpunkt informiert die Stadt, sobald alle Eckpunkte feststehen.


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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