Lfd. Nr.: 0283
Im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ hat die Dortmunder Polizei in den vergangenen Tagen (26. März bis 1. April) zusammen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und mit starker Unterstützung der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei die Sicherheit im Dortmunder Stadtgebiet durch zahlreiche Kontrollen und Maßnahmen erhöht.
Dabei wurden zahlreiche Personen überprüft, Drogen sichergestellt und präventive Maßnahmen gegen Kriminalität ergriffen.
Am Donnerstag (26. März) beobachteten Einsatzkräfte am Dortmunder Hauptbahnhof (Ausgang Nord) einen Drogenhandel. Die Beamten kontrollierten die beiden Personen und fertigten entsprechende Anzeigen. Außerdem sprachen sie Platzverweise aus.
Am Nachmittag kontrollierten sie gemeinsam mit Einsatzkräften des Zolls und des Gewerbeamts der Stadt Dortmund mehrere Shisha-Bars im Dortmunder Stadtgebiet.
Dabei fanden sie 2,5 kg unverzollten Shisha-Tabak und stellten diesen sicher.
In einer Shisha-Bar in der Münsterstraße hielt sich ein Mann auf, der aufgrund eines bestehenden Haftbefehls zur Fahndung ausgeschrieben war. Er konnte den erforderlichen Betrag aufbringen und vor Ort begleichen.
Am 27. März (Freitag) fanden gezielte Kontrollen im Bereich des Heinrich-Schmitz-Platzes im Unionviertel statt. Acht Personen hielten sich dort auf.
Gegen eine davon bestand ein Messer- und Waffentrageverbot, welches die Person missachtet hatte. Sie trug ein Pfefferspray bei sich. Die Kontrollkräfte stellten das Pfefferspray sicher und fertigten einen Bericht an.
Auch in der Wißstraße in der Dortmunder Innenstadt fanden die Beamten ein Einhandmesser bei einer Person. Sie stellten es sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, ein Messertrageverbot wird geprüft. Die Person war bereits mehrfach bei Gewaltdelikten aufgefallen.
Zur Bekämpfung von Taschendiebstählen waren zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Wochenmarkt (Bereich Nordmarkt) im Einsatz. Dabei wurden zwei Frauen bei einem Diebstahl auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen. Im Anschluss fand eine Wohnungsdurchsuchung bei einer der beiden Festgenommenen, einer 28-Jährigen, statt. Dabei entdeckten die Beamten weiteres Diebesgut aus einem anderen Diebstahl und stellten einen vierstelligen Geldbetrag sicher. Haftgründe lagen nicht vor.
Im Rahmen eines Amtshilfeersuchens der Stadt Dortmund wurden gemeinsam mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes Kontrollen in der Linienstraße (nördlich des Dortmunder Hauptbahnhofs) hinsichtlich des Prostituiertenschutzgesetzes durchgeführt. 38 Kontrollen verliefen ohne Beanstandungen. Zwei Frauen konnten keine gültigen Arbeitsunterlagen vorlegen und wurden aus ihren Arbeitsstätten verwiesen.
In Bezug auf die Poser- und Tunerszene im Bereich der Dortmunder Wälle war das Verkehrsaufkommen mäßig. Bei den Kontrollmaßnahmen erhoben die Beamten mehrere Verwarngelder, legten Ordnungswidrigkeitenanzeigen vor und sprachen Platzverweise gegen die Autofahrer aus. Zum Schutz der Anwohner vor Motorenlärm und weiteren Begleiterscheinungen führen die Einsatzkräfte dort auch weiterhin regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch. Dabei überprüfen sie auch, ob die Fahrzeuge illegale technische Veränderungen aufweisen.
Am Montag (30. März) bestreiften Einsatzkräfte die Innenstadt und führten insbesondere bei Personen der örtlichen Betäubungsmittelszene Kontrollen durch.
Im Bereich des Café Kick fanden sie ein Messer bei einer Person mit aktivem Messertrageverbot und stellten dieses sicher. Hierzu leiteten sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei einer weiteren Person fanden sie Kokain und stellten es sicher, dazu leiteten sie ein Strafverfahren ein.
Auch im Stadtgarten stellten sie zur Gefahrenabwehr bei einem Mann ein Pfefferspray sicher und regten ein Messertrageverbot an.
Am Dienstag, dem 31. März, konnte dank der installierten Videoüberwachung im Dietrich-Keuning-Park ein Betäubungsmittelhandel beobachtet werden. Sowohl Käufer als auch Verkäufer trafen die Einsatzkräfte dort an. Sie stellten mehrere verkaufsfertige Drogenportionen sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.
In der Mallinckrodtstraße fiel eine E-Scooter-Fahrerin auf. Sie stand unter dem Einfluss von Drogen und für den E-Scooter lag kein gültiger Versicherungsschutz vor. Die Frau musste sich einer Blutprobe unterziehen, zudem wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Im Kontrollzeitraum kontrollierten Kräfte der PK Fokus insgesamt 429 Personen und 89 Fahrzeuge. In 44 Fällen wurden Strafanzeigen gefertigt. Die Polizei hat 12 Gegenstände sichergestellt und 73 Platzverweise erteilt.
Auch in den kommenden Wochen wird die Polizei in Dortmund weiterhin Präsenz zeigen und an unterschiedlichen Orten Schwerpunktkontrollen durchführen.
Weitere Informationen zum Stadtteil „Eving“: dortmund-lebt.de/tag/Eving
Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord
Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West
Quelle: www.presseportal.de
