Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen auf der A43 bei Witten-Herbede: Fahrer eines Kleintransporters versteckt nach dem Unfall eine verdächtige Tüte

Lfd. Nr.: 0278

Am Dienstag (31. März 2026) kam es auf der A43 bei Witten-Herbede zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Dabei wurde niemand verletzt.

Der Fahrer eines Kleintransporters war gegen 1 Uhr auf der A43 in Richtung Münster unterwegs.

Ersten Erkenntnissen zufolge verlor der 20-Jährige aus Essen im dortigen Baustellenbereich die Kontrolle über das Fahrzeug. Im weiteren Verlauf stieß er mit der Baustellenabsperrung und einer mobilen Betonschutzwand zusammen.

Der Transporter kam quer zur Fahrbahn auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Zwei nachfolgende Autofahrer (eine 28-Jährige aus Witten und ein 21-Jähriger aus Velbert) fuhren über die auf der Fahrbahn liegenden Trümmerteile. Dadurch entstanden Schäden an den Fahrzeugen.

Aufmerksame Zeugen hatten nach dem Unfall verdächtige Beobachtungen gemacht. Einsatzkräfte fanden daraufhin eine verstecke Tüte hinter der Mittelschutzplanke. Darin fanden sie mehrere Stangen und auch einzelne Packungen unverzollter Zigaretten, die sie sicherstellten.

Da gegen den Fahrer der Verdacht der Trunkenheit im Verkehr bestand, musste sich der Fahrer auf der Polizeiwache einer Blutprobenentnahme unterziehen. Zudem stellten die Beamten zwei vorgelegte ausländische Führerscheine sicher. Zur Sicherung des Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.

Für die Reinigung der Fahrbahn war die Richtungsfahrbahn Münster zeitweise komplett gesperrt. Zur Instandsetzung der mobilen Betonschutzwand musste zudem der linke Fahrstreifen in Richtung Wuppertal gesperrt werden.
Angaben zur Höhe der Schäden liegen noch nicht vor.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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