Neustart für metropolradruhr: Neuer Betreiber sorgt für mehr Komfort und besseren Service beim Radausleihen

Das Angebot mit zunächst 300 neuen Rädern startet an den Stationen mit den meisten Ausleihen: Auf dem Bahnhofsvorplatz am Hauptbahnhof, an der Möllerbrücke, am Borsigplatz/Oesterholzstraße, am Kaiserbrunnen und am Standort Hohe Straße/Saarlandstraße.

Nach und nach versorgt der dänische Bike-Sharing-Anbieter auch die übrigen Stationen mit Fahrrädern. Im Laufe des Jahres wird die Anzahl der Räder in der Stadt auf 1.000 erhöht – doppelt so viele wie bisher. Auch die Zahl der Stationen soll von 100 auf 150 steigen. Künftig wird es in allen Stadtbezirken möglich sein, Räder auszuleihen und abzugeben.

So geht’s

Für die Ausleihe müssen Nutzende lediglich die Donkey Republic-App installieren und sich registrieren unter metropolradruhr.donkey.bike/de. Anschließend funktioniert alles weitgehend wie gewohnt: In der App ein Fahrrad in der Nähe auswählen, per Smartphone entsperren und losfahren.

Das ist neu

Das Rad wird nach der Fahrt nicht mehr manuell, sondern über die App wieder verriegelt – ein Prinzip, das von der E-Scooter-Ausleihe bekannt ist. Im Basistarif kostet die Nutzung einen Euro pro Stunde. Im Monatstarif für 7,50 Euro sowie im Jahrestarif für 60 Euro sind jeweils 60 Freiminuten pro Tag enthalten.

Ausbau Schritt für Schritt

Damit der Übergang reibungslos verläuft, werden die Fahrräder des bisherigen Betreibers nextbike bis zum 31. März schrittweise reduziert und eingesammelt. Ab 1. April stehen dann die Räder von Donkey Republic bereit. Das Angebot wird im Laufe des Jahres konsequent weiterentwickelt.

Für die Nutzenden bringt die neue Zusammenarbeit viele Vorteile:

  • Es gibt mehr Räder und Stationen, ,
  • die Fahrräder sind besser verfügbar,
  • das System kombiniert Mobilität mit benutzerfreundlicher, digitaler Infrastruktur,
  • der Service verbessert sich,
  • die Tarifmodelle sind flexibel.

Das alles sorgt dafür, dass das Fahrradleihen noch einfacher, komfortabler und attraktiver wird.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) koordiniert und beauftragt das regionale Angebot. Der RVR hatte nach dem Auslaufen der Verträge mit dem vorherigen Betreiber nextbike aus Leipzig das metropolradruhr neu ausgeschrieben. Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen will der RVR die Grundlage für eine zukunftsfähige Mobilität schaffen, die ökologische Verantwortung mit hoher Servicequalität verbindet.

So fing alles an

2010 startete das metropolradruhr an sechs Stationen in Dortmund und im selben Jahr in neun weiteren Städten im Ruhrgebiet. Das Fahrradverleihsystem ist verknüpft mit dem ÖPNV. Dadurch leistet es einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Nahmobilität in der Region.

Im zehnten Jahr seines Bestehens im Ruhrgebiet feierte das Fahrradverleihsystem in Dortmund Ausleihrekorde. Mit mehr als 300.000 Ausleihen pro Jahr steht Dortmund in jedem Jahr als Spitzenreiter auf Platz 1 der metropolradruhr-Städte.

dortmund.de/bikesharing


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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