Zug kollidiert mit Betonplatten auf den Gleisen – Polizei sucht Zeugen

Lfd. Nr.: 0254

In der Nacht zum Samstag (21.03.) kollidierte ein Regionalexpress bei Kamen mit Betonplatten, die auf die Gleise gelegt wurden. Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen.

Gegen Mitternacht befand sich der RE1 auf dem Weg von Aachen nach Hamm (Westfalen). Zwischen Kamen-Methler und dem Bahnhof Kamen erkannte der Lokführer plötzlich Gegenstände auf den Gleisen. Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung kam es zur Kollision.

Der Lokführer und die insgesamt 309 Passagiere blieben unverletzt. Der Zug war durch die Kollision jedoch nicht mehr fahrbereit. Die Fahrgäste wurden aus dem Regionalexpress evakuiert und konnten ihre Reise mit einem Ersatzzug fortsetzen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass mehrere Betonplatten und eine Metallstange auf die Gleise gelegt wurden. Die Platten wurden zuvor durch den oder die Täter von einem Kabelschacht neben der Bahnstrecke entfernt. Der Tatort befindet sich nahe einer Unterführung im Bereich der Straßen Königsstraße/Roggenkamp.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der zuständige Staatsschutz des Polizeipräsidiums Dortmund die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei fragt: Wem sind vor Mitternacht verdächtige Personen im Bereich der Bahnstrecke aufgefallen? Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.

Hinweis für Medienvertreter: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte ab Montag (23.03.) 7 Uhr an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Mengede“: dortmund-lebt.de/tag/Mengede

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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