Gedrängelt, ausgebremst, überschlagen: Drei Verletzte nach Verkehrsunfall auf der A 1

Lfd. Nr.: 0240

Ein Auto mit Totalschaden und drei Leichtverletzte: Das ist die traurige Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag (17.03.) auf der A 1 bei Holzwickede ereignete. Nach derzeitigen Erkenntnissen führte rücksichtsloses Fahrverhalten zu dem Unfall.

Gegen 17 Uhr fuhr ein 47-jähriger Dortmunder mit seinem Citroen auf der A 1 in Richtung Köln. Vor ihm, auf der linken Spur, fuhr ein 27-Jähriger (aus Unna) mit seinem Opel. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 47-Jährige dem 27-Jährigen immer wieder dicht auf.

Zwischen dem Kreuz Dortmund/Unna und der Raststätte Lichtendorf wechselte der Dortmunder schließlich auf den mittleren Fahrstreifen und überholte den Opel von rechts. Der 27-Jährige wechselte anschließend ebenfalls auf den mittleren Fahrstreifen. Der 47-Jährige bremste den Opel in der Folge mehrfach aus.

Als der Dortmunder besonders stark bremste, versuchte der 27-Jährige nach links auszuweichen. Trotzdem kam es zur Kollision der beiden Autos, der Citroen wurde nach links abgewiesen, stieß mit der Betonschutzwand zusammen und überschlug sich. Schließlich blieb das Fahrzeug auf der Seite liegen.

Zeugen leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Der 47-Jährige, der 27-Jährige und dessen 24-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Unna) erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Sowohl der Citroen (Totalschaden) als auch der Opel waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die A 1 in Richtung Köln wurde für etwa 30 Minuten voll gesperrt, anschließend wurde der Verkehr über den rechten Fahrstreifen und den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Um 18:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Folgen für die rücksichtslose Fahrt des 47-Jährigen: Strafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung und fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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