Falscher Wasserwerker bestiehlt Seniorin in Hörde – Polizei sucht Zeugen

Lfd. Nr.: 0241

Ein dreister Trickdiebstahl ereignete sich am gestrigen Dienstagvormittag (17. März 2026) in der Semerteichstraße in Dortmund. Ein unbekannter Täter verschaffte sich unter dem Vorwand, die Wasserleitungen prüfen zu müssen, Zutritt zur Wohnung einer 84-jährigen Seniorin und erbeutete Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.

Nach bisherigen Erkenntnissen klingelte der Täter gegen 10:30 Uhr an der Wohnungstür der Geschädigten. Er gab sich als „Hausverwalter“ aus und behauptete, es gäbe im gesamten Haus Probleme mit der Wasserversorgung, weshalb er die Anschlüsse in der Wohnung kontrollieren müsse.

Die Seniorin ließ den Mann gutgläubig herein. Während der Täter die Frau in der Küche ablenkte, indem er sie anwies, den Wasserhahn zu bedienen, gelangte nach aktuellem Ermittlungsstand vermutlich eine zweite, bislang unbemerkte Person in die Räumlichkeiten. Gegen 11:35 Uhr bemerkte die Bewohnerin das Fehlen ihres Schmucks: Auf dem Sofa im Wohnzimmer fand sie zwei geöffnete Schatullen vor, die zuvor in einer Kommode verstaut waren. Es wurde Schmuck im Wert eines mittleren vierstelligen Betrags entwendet.

Der flüchtige Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
– Geschlecht: männlich
– Alter: ca. 40 bis 50 Jahre alt
– Statur: schlank
– Haare: schwarz

Die Polizei fragt nun: Haben Sie zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Semerteichstraße beobachtet? Können Sie nähere Angaben zu dem beschriebenen Mann machen?

Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hörde“: dortmund-lebt.de/tag/H%C3%B6rde

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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