Alkoholisiert und ohne Führerschein: 38-jähriger Rollerfahrer flüchtet vor der Polizei Dortmund und kollidiert mit zwei Fußgängern

Lfd. Nr.: 0170

Am Dienstagnachmittag (24. Februar) kam es in Dortmund-Scharnhorst zu einer Verfolgungsfahrt. Gegen 16:10 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung einen Rollerfahrer kontrollieren, da er auffällig und ohne Kennzeichen fuhr.

Nach ersten Ermittlungserkenntnissen reagierte der 38-jährige Fahrer nicht auf die Anhaltezeichen, beschleunigte stark und versuchte so, sich der Kontrolle zu entziehen. Im Anschluss flüchtete er über die Straßen Schäffleweg, Buschei und Gleiwitzstraße. Er bog auf Höhe des EKS-Scharnhorst auf einen Fußweg ab und kollidierte dort mit zwei Fußgängern. Dabei stürzte der Fahrer und verletzte sich, so wie die beiden Fußgänger (ein 30- jähriger sowie 22-jähriger Dortmunder) leicht. Zur Unfallaufnahme wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam hinzugezogen. Die beiden Fußgänger wurden vor Ort von Rettungskräften erstversorgt.

Vor Ort ergaben sich deutliche Hinweise darauf, dass der Fahrer sowohl alkoholisiert war als auch unter dem Einfluss von Drogen stand, weshalb die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergab sich, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Das Fahrzeug war außerdem nicht zugelassen und die Beamten beschlagnahmten es vor Ort.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Dortmunder entlassen. Gegen ihn wird jetzt ein Strafverfahren u.a. wegen eines verbotenen Einzelrennens (§ 315d) und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Scharnhorst“: dortmund-lebt.de/tag/Scharnhorst

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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