Vortrag an der VHS über die Grönlands Autonomie früher und heute

US-Präsident Trump war noch nie dort, schickt aber regelmäßig seine Vertreter, um US-Ansprüche auf die größte Insel der Erde zu untermauern. Grönland ist ein besonderes Land. Vor allem ist es noch nahezu völlig mit Eis bedeckt und entsprechend so dünn besiedelt wie kein anderes Land der Welt. Auf mehr als zwei Millionen Quadratkilometern leben weniger Menschen als in Castrop-Rauxel, und die auch nur in den Küstenregionen in West- und Südgrönland. Diese Inuit streben nach jüngsten Abstimmungen nach mehr Unabhängigkeit und möchten mehrheitlich keine US-Bürger*innen werden – aber auch keine Dänen sein. Dänemark besitzt bei aller Autonomie Grönlands noch die Oberhoheit. In die EU beispielsweise hat Grönland nie gewollt.

Der Referent Clemens Schmale machte sich von Island aus auf den Weg nach Ostgrönland und stellt die Region um die Stadt Tasiilaq vor und die auf Grönland lebenden Menschen mit ihrer ganz eigenen Kultur, Sprache, Tradition und Geschichte. 

Der Vortrag kostet 8 Euro, Anmeldungen (Veranstaltungs-Nr. 26-51302) unter vhs-dortmund.de.


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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