Verkehrsunfall mit Flucht auf der A 2 in Richtung Oberhausen bei Kamen – Eine Person lebensgefährlich verletzt

Lfd. Nr.: 0112

Bei einem Verkehrsunfall am 5. Februar auf der A2 in Richtung Oberhausen bei Kamen wurde ein 26-jähriger Autofahrer lebensgefährlich verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 37-Jähriger aus Ahlen gegen 16:50 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen der Autobahn 2 in Richtung Oberhausen und wechselte dann auf den linken Fahrstreifen.

Beim Fahrstreifenwechsel übersah er nach ersten Ermittlungen einen 26-jährigen Autofahrer, ebenso aus Ahlen, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr.

Der 26-Jährige bremste sein Auto stark ab und wich nach links aus, um eine Kollision mit dem 37-Jährigen zu vermeiden. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Metallschutzplanke.
Der Ahlener hielt zunächst auf dem Seitenstreifen an, flüchtete aber anschließend vom Unfallort.

Der 26-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Es besteht Lebensgefahr.

Zur Spurensicherung war das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team) eingesetzt.

Der flüchtige Autofahrer meldete sich später bei der Polizei in Düsseldorf. Sein Auto und den Führerschein stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn Oberhausen gesperrt und der Verkehr im Kreuz Kamen abgeleitet. Später konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden.

Die Autobahnmeisterei Kamen übernahm die Verkehrsmaßnahmen an der Unfallstelle sowie die Reinigung der Fahrbahn. Aufgrund der Schäden an der Schutzplanke und der Schallschutzwand bleibt der rechte Fahrstreifen vorerst gesperrt.

Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 17.000 Euro.

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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