Eine Verfolgungsfahrt, mehrere Kilo unverzollter Tabak und illegale Vapes: Präsenzkonzeption „Fokus“ ist weiterhin wirksam

Lfd. Nr.: 0091

Drogen, illegale Ware, Kriminalität. Mit der Präsenzkonzeption „Fokus“ mit starker Unterstützung der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei soll Dortmund sicherer werden. Auch in der vierten Kalenderwoche des Jahres zeigten die verstärkten Kontrollen Wirkung.

Schnell weg wollte am 22.01. ein Autofahrer, als Einsatzkräfte ihn auf der Nordstraße kontrollieren wollten. Es folgte eine Verfolgungsfahrt rund um die Straßen der Heiligegartenstraße. Im Bereich Nordstr./Heroldstraße stoppte das Auto und der Fahrer flüchtete zu Fuß. Weitere unterstützende Polizeikräfte nahmen die Verfolgung auf und konnten den Fahrer wenig später stellen.
Dieser stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Führerschein? Hatte er nicht. Die Einsatzkräfte entnahmen eine Blutprobe und leiteten ein Strafverfahren ein.

Später am Tag nahmen die Einsatzkräfte das Gewerbe ins Visier. Die Polizei Dortmund kontrollierte gemeinsam mit dem Gewerbeamt Dortmund und dem Hauptzollamt Dortmund Geschäfte und Gastronomie in der Innenstadt und in der Nordstadt. Der Zoll stellte in Geschäften in der Lütge Brückstraße, im Bissenkamp und in der Münsterstraße über 300 illegale Vapes, 190 illegale Snus und mehrere Kilo unverzollten Tabak sicher. Der Zoll leitete Strafverfahren und die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Einsatzkräfte stellten außerdem in einem Café in der Braunschweiger Straße einen Verstoß gegen den Glückspielstaatsvertrag fest. Sie versiegelten zwei Spielautomaten.

In einem Imbiss in der Zimmerstraße fanden die Beamten eine Person mit einem Haftbefehl über 600 Euro. Die Person konnte zahlen und wurde im Anschluss entlassen.

Im Bereich des Borsigplatzes beobachteten die Einsatzkräfte einen Kokainhandel. Sie stellten das Kokain sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Eine größere Personengruppe fiel den Einsatzkräften am 23.01. in einer Tiefgarage in der Ludwigstraße auf. Bei der Kontrolle der Personen fanden sie eine Person mit Haftbefehl. Da diese den haftbefreienden Betrag von 550 Euro nicht zahlen konnte, nahmen die Beamtinnen und Beamten die Person fest.

Eine weitere Person mit Haftbefehl fanden die Beamten und Beamtinnen am 24.01. in der Wißstraße. Sie fiel den Einsatzkräften bei der Kontrolle von Personen der Drogenszene auf. Auch hier folgte die Festnahme.

An der Schwanenstraße/Weiherstraße kontrollierte die Polizei außerdem ein hochwertiges Auto. Die Überprüfung zeigte eine bauliche Veränderung der Abgasanlage. Die Einsatzkräfte stellten das Fahrzeug zur Erstellung eines Gutachtens sicher und erstellten eine Anzeige.

Die Polizei Dortmund wird auch weiterhin im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ eine hohe Präsenz im Stadtgebiet zeigen, um die Straßenkriminalität sowie den gewerbsmäßigen Drogenhandel nachhaltig zu bekämpfen.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Eving“: dortmund-lebt.de/tag/Eving

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Nord“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Nord

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Weitere Informationen zum Stadtteil „Hörde“: dortmund-lebt.de/tag/H%C3%B6rde

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-Ost“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-Ost

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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