Gleichstellung durch die Brille der Kunst: Führung im Museum Ostwall im Dortmunder U

Es sind spannende Orte, an denen Kunst, Geschichte und feministische Perspektiven in den Dialog treten. Besucht werden der Beiratsraum und die MO-Sammlung. Hier zeigen ausgewählte Werke der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, wie vielfältig künstlerische Positionen gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln – darunter auch Fragen nach Körper, Identität, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit.

Humorvoll und nachdenklich zugleich

Der dritte Ort ist die aktuelle Ausstellung im MO_Schaufenster zu den Guerrilla Girls. Das internationale feministische Künstlerinnen- und Aktivismuskollektiv macht seit den 1980er-Jahren sichtbar, was im Kunstbetrieb allzu oft unsichtbar bleibt: Machtverhältnisse, Ausschlüsse und die hartnäckige Unterrepräsentation von Frauen. Die Ausstellung eröffnet einen kraftvollen, humorvollen und zugleich nachdenklichen Blick auf diese Themen – und lädt dazu ein, Gleichstellung einmal durch die Brille der Kunst zu betrachten.

Die Führungen übernehmen Dr. Nicole Grothe (Leiterin der Sammlung MO) und Clara Niermann (Volontärin/Projektbetreuung). Anschließend besteht die Gelegenheit, zum weiteren Austausch und zur Vernetzung in die Hövels Hausbrauerei einzukehren (Verzehr muss selbst bezahlt werden).

Für die Führung am Donnerstag, 22. Januar (17-18:30 Uhr) im Museum Ostwall im Dortmunder ist eine Anmeldung nötig: beteiligung.nrw.de/k/1019389. Der Eintritt ist frei.


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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