Jetzt online die Ahnengalerie recherchieren: Stadtarchiv Dortmund stellt Namensverzeichnisse online

Ein Weihnachtsgeschenk für alle Geschichtsinteressierten: Die Namenssuchen und somit erste Schritte der Ahnenforschung sind über das Archiv-Portal flexibel und kostenlos von überall online möglich. In Kombination mit den bereits digitalisierten Dortmunder Adressbüchern (GenWiki) lassen sich Wohnorte und zuständige Standesamtsbezirke suchen.

Familienforschung unabhängig von Ort und Zeit

Grundlage für die Namensverzeichnisse sind Geburtenregister, die älter als 110 Jahre, Heiratsregister, die älter als 80 Jahre und Sterberegister, die älter als 30 Jahre sind und nach dieser Frist vom Standesamt an das Stadtarchiv gegeben werden. Nach Ablauf dieser Fristen gehen die Register vom Standesamt an das Stadtarchiv über und können nun online recherchiert werden. Die seit 1874 geführten Verzeichnisse führen zu den eigentlichen Standesamtsurkunden. Jede Geburt, Heirat und jeder Sterbefall besitzt eine eindeutige Urkundennummer, die sich über die Namensverzeichnisse ermitteln lässt. Geordnet sind sie nach Dortmunder Standesamtsbezirken sowie nach Ereignisarten. Das Verbundportal Archiv.NRW bietet einen Überblick über Archive und Bestände in Nordrhein-Westfalen.

Ein wesentlicher Beitrag stammt von der Genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e. V.. Ehrenamtliche erstellten zusätzliche Namenslisten für ehemalige Standesamtsbezirke, aus denen keine Originalverzeichnisse überliefert sind. So konnten wichtige Lücken geschlossen werden.

Beratung auch vor Ort

Das Stadtarchiv Dortmund berät bei Fragen zur Nutzung des Portals. Der Service ist kostenlos, die Recherche im Lesesaal weiterhin möglich. Auch viele Registerbücher selbst liegen bereits in digitaler Form vor. Künftig sollen sie – nach Vorbestellung – im Lesesaal des Stadtarchivs digital eingesehen werden können.

Hier geht’s zur Suche: archive.nrw.de/stadtarchiv-dortmund


Quelle: PRESSE-SERVICE.DE.

Investigativ, lokal verwurzelt, hartnäckig in der Recherche. Konrad Faktenfels bohrt nach, wann andere aufhören zu fragen. Sichere Quellen, klare Haltung, leise Ironie. Seine Texte sind präzise gesetzt, Fakten geprüft, Thesen geschärft wie Kreide auf Schiefertafel.

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