Kühlmittelaustritt sorgt für großen Feuerwehreinsatz in der Nacht

Am Sonntagabend kam es gegen 21:20 Uhr zum Austritt von Kältemittel der Kühlanlage im Klinikum Dortmund in der Beurhausstraße. Das Kältemittel hat den betroffenen Technikraum im Kellergeschoss des Hauptgebäudes vollständig vernebelt, geringe Mengen gelangten in angrenzende Kellerbereiche. Durch den Nebel löste die Brandmeldeanlage des Klinikums aus und die Leitstelle der Feuerwehr entsandte mehrere Löschzüge in Richtung Klinikum Mitte.

Aufgrund des Kältemittelaustritts wurden Spezialkräfte der Feuerwache 8 zur Einsatzstelle nachgeordert. Um eine Lüftung des Technikraums zu ermöglichen, mussten im betroffenen Kellerraum verschiedene Lüftungstüren durch die Feuerwehr unter Atemschutz geöffnet werden. Durch einen Techniker des Klinikums konnte dann die Entlüftung der betroffenen Bereiche eingeleitet werden.

Während der Lüftungsmaßnahmen wurden durch die Feuerwehr ständig Messungen durchgeführt, bis sich das Kältemittel wie vorgesehen im Freien verflüchtigte und der Kellerraum ohne Atemschutz betreten werden konnte.

Es mussten weder Bereiche des Klinikums oder der benachbarten Wohnungen geräumt werden. Es kamen keine Personen zu Schaden.

Bis gegen 1 Uhr waren Einheiten der Feuerwache 1 (Mitte), 2 (Eving), 5 (Marten) und 8 (Eichlinghofen) sowie der A-Dienst der Feuerwehr an dem Klinikum.

Weitere Informationen zum Stadtteil „Innenstadt-West“: dortmund-lebt.de/tag/Innenstadt-West

Quelle: www.presseportal.de

Mara Feldkamp ist seit mehreren Jahren als Reporterin für Sicherheits- und Einsatzthemen in Dortmund tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der transparenten Aufbereitung von Polizeimeldungen, Verkehrsunfällen und kriminalpräventiven Informationen für die Öffentlichkeit. Mit ruhiger Stimme, klaren Worten und präziser Recherche begleitet sie regelmäßig Einsätze der Dortmunder Polizei – ob vor Ort an Unfallstellen, bei Pressebriefings oder bei Großlagen im Stadtgebiet. Dank ihrer strukturierten Arbeitsweise gilt sie als verlässliche Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.

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